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Streitpunkt O-Bikes Zürcher Gemeinderäte machen Druck auf Leutenegger

Die O-Bikes überrollen Zürich. Filippo Leutenegger gibt sich gelassen, Politiker sehen aber Handlungsbedarf.

Mehrere O-Bikes am Strassenrand
Legende: Wie geht es weiter mit den O-Bikes in Zürich? Die Zürcher Gemeinderäte sind unzufrieden. Keystone

Eigentlich sind sich die Politiker einig: Zürich braucht ein Veloverleih-System. Trotzdem hält sich die Freude an den neuen O-Bikes in Grenzen. Es seien einfach zu viele, sagt Karin Rykart, Fraktionschefin der Grünen im Zürcher Gemeinderat. Die Stadt sei nicht mehr so aufgeräumt und es sei schwierig geworden, einen Veloabstellplatz zu finden.

Es ärgert einen als Velofahrer, wenn man einen Parkplatz sucht und keinen findet.
Autor: Karin RykartZürcher Gemeinderätin

Nicht nur die Grünen, auch die SVP ist den neuen O-Bikes gegenüber skeptisch. Der Zürcher SVP-Gemeinderat Roger Bartholdi teilt die Bedenken von Karin Rykart. Die Veloständer seien vorher schon total überfüllt gewesen. Es müsste definiert werden, wo die O-Bikes abgestellt werden dürfen und wo nicht, so Bartholdi.

Die bisherige Veloabstellplätze sollten für O-Bikes ein No-Go sein.
Autor: Roger BartholdiSVP Gemeinderat

Im Moment dürfen die O-Bikes überall in Zürich abgestellt werden. Obwohl die Firma mit den O-Bikes auf öffentlichem Grund Geld verdient. Bereits nächste Woche dürfte die Problematik im Zürcher Gemeinderat thematisiert werden. Der zuständige Zürcher Stadtrat Filippo Leutenegger zeigt sich flexibel. Er höre die Gemeinderäte selbstverständlich an und vielleicht würden die Regeln auch korrigiert.

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