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Zürcher Jugendparlament «Trump hat das politische Interesse der Jugendlichen geweckt»

Am Samstag tagt das Zürcher Jugendparlament zum ersten Mal. Der Zulauf war gross - auch dank US-Präsident Donald Trump.

Porträt von Dominic Täubert, Co-Präsident des Zürcher Jugendparlaments
Legende: Dominic Täubert, Co-Präsident des Zürcher Jugendparlaments: «Unser Ziel ist es, dass die politischen Interessen der jungen Generation Gehör erhalten.» ZVG

SRF: Dominic Täubert, über 100 Jugendliche kommen am Samstag zur ersten Tagung ins Zürcher Rathaus. War es einfach, die Jungen für die Politik zu begeistern?

Täubert: Es war erstaunlich einfach. Wir haben Flyer verteilt, Werbung im Internet gemacht und danach sind die Jugendlichen praktisch von alleine zu uns gekommen. Wir haben nicht mit diesem Zulauf gerechnet, aber es zeigt ganz klar das politische Interesse der jungen Generation.

Wie erklären Sie sich das?

Es hat sicherlich mit der medialen Berichterstattung in der jüngeren Vergangenheit zu tun. Zum Beispiel mit Berichten über US-Präsident Trump oder anderen politischen Themen wie der No-Billag-Initiative. Solche Themen, die auch in den sozialen Medien präsent waren, wurden unter Jugendlichen heiss diskutiert und haben Interesse an der Politik geweckt.

Was sind für Jugendliche in diesem Parlament vertreten?

Das sind Jugendliche aus dem ganzen Kanton. Wir haben ein bisschen mehr Männer als Frauen, aber im Grundsatz ein ausgewogenes Verhältnis. Es sind Gymischüler dabei, aber auch Berufsschüler. Von links bis rechts haben wir alles. Es kommen Jugendliche, die bereits in einer Partei sind, aber auch solche ohne politische Erfahrung. Sogar Ausländerinnen und Ausländer ohne Schweizer Pass können bei uns mitdiskutieren. Grundsätzlich ist es ein guter Mix, der die Jugend gut repräsentieren kann.

Das Zürcher Jugendparlament

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Das Zürcher Jugendparlament ist mit seinen derzeit rund 120 Mitgliedern das grösste Jugendparlament der Schweiz. Ziel ist es, die politische Partizipation der jungen Generation zu fördern und die Ideen der Jungen in die Politik einfliessen zu lassen. Entscheide des Jugendparlaments können in der Form einer Petition ins Zürcher Kantonsparlament eingebracht werden.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    Ein wichtiges Projekt. Die politische 'Bildung' ist vielleicht eine der wichtigsten und eine die in den letzten Jahren definitv stark vernachlässigt worden ist. Den Organisator*Innen gutes Gelingen und den Jungs und Mädels Freude am Debattieren, Diskutieren, am Nachfragen, Klären und dann auch den Mut zur eigenen Meinung zu stehen und diese unabhängig, ob es genehm ist oder nicht, zu vertreten….
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    In diesem "Mix von jugendlichen Stimmberechtigten und Ausländer(innen?)", werden am Samstag alle "Hass-Register" gegen den amtierenden USA-Präsidenten gezogen! Gibt es nicht genug Gesprächs-Stoff über die eigenen gesellschaftspolitischen Sorgen und Probleme? Gerade hier wären junge Menschen (scheint's aus allen politischen Richtungen!) in der Lage, ihre Ansichten gegenseitig zu diskutieren! Lieber schimpft man über den "verda...." Trump, statt sich über unsere eigene Zukunft Gedanken zu machen!
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