Weniger Lohn für den Frauenfelder Stadtammann

Die Stimmbürger haben die Initiative «200'000 Franken sind genug» angenommen, zugleich aber einem Gegenvorschlag zugestimmt. Damit wird der Lohn des Frauenfelder Stadtammanns um gut 12 Prozent gekürzt.

Gruppenbild vor einer Stadt-Kullisse

Bildlegende: Die Löhne der Frauenfelder Stadtregierung werden gemäss dem Gegenvorschlag gestutzt. pd

Die Stadt Frauenfeld stimmte über die kommunale Volksinitiative «200'000 Franken sind genug» sowie einen Gegenvorschlag ab. Die Initiative wurde mit 3680 Ja- zu 3466 Nein-Stimmen angenommen. Sie verlangt, dass der Stadtammann künftig nicht mehr als 200‘000 Franken pro Jahr verdient. Ein nebenamtliches Mitglied des Stadtrates soll für ein 50-Prozent-Pensum nicht mehr als 80‘000 Franken verdienen.

Der Gegenvorschlag wurde ebenfalls angenommen mit 3550 Ja- zu 3285 Nein-Stimmen.

Er verlangt, dass der Lohn des Stadtammanns von 253'238 auf 221'971 Franken gesenkt.

Dies entspricht einer Reduktion von 12,8 Prozent. Im Stichentscheid siegte der Gegenvorschlag gegenüber der Initiative.

Bei den nebenamtlichen Mitgliedern des Stadtrates wird der heutige Lohn für ein 50-Prozent-Pensum von 107'154 auf einen Anfangslohn von 95'141 Franken verringert; die Reduktion beträgt 11,2 Prozent.