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Abstimmungen und Wahlen Chur Wie viel soll ein Churer Stadtrat verdienen?

Das Churer Stimmvolk entscheidet am 5. Juni über die Initiative «200'000 Franken sind genug». Das Volksbegehren will, dass die Löhne der Stadtregierung um 20 Prozent gesenkt werden.

Die Initiative «200'000 Franken sind genug» behandelt ein Thema, welches auch schon in anderen Schweizer Städten diskutiert wurde. Das Volksbegehren verlangt, dass die Löhne der Churer Stadtregierung gesenkt werden.

Heute verdienen die Stadträte 252'000 Franken pro Jahr, der Stadtpräsident 262'000 Franken. Neu sollen die Stadtratsmitglieder 200'000 Franken erhalten, der Präsident 230'000 Franken.

Weniger attraktive Löhne

Die Initiative wurde von der Churer SVP lanciert. Die Löhne der Exekutive seien zu hoch, findet die Partei. Ein Stadtrat müsse nicht mehr verdienen als ein Mitarbeiter des obersten Kaders der Stadt.

Die Stadtregierung stellt sich auf den Standpunkt, dass die Initiative das Lohngefüge der Stadt auf den Kopf stellen würde. Auch würden die Löhne im Vergleich zur Privatwirtschaft im Kanton deutlich abfallen.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Benjamin Thiel (BThiel)
    Also der Stadtpräsident von 35000 Menschen hat derzeit CHF 262.000 Der erste Bürgermeister der 1,8 Mio Hamburger hat ca. 160.000 € und der Bürgermeister der 1,8 Mio Wiener hat ca. 210.000€, das hab ich so richtig verstanden oder?
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  • Kommentar von Werner Fischer (fischer.emmetten@bluewin.ch)
    Also wenn die Spitzensaläre der Chefs von Post, SBB usw. in Frage gestellt werden dann wird immer gesagt, dass man diese Löhne zahlen muss weil man sonst die guten Leute nicht bekommt. Bei den Stadträten in Chur scheint das nicht so wichtig zu sein. Der Amerikaner sagt: You get what you pay for! Will heissen: Die Ware und die Qualität der Dienstleistung ist nur so gut wie es der Preis den man dafür bezahlt zulässt!
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  • Kommentar von Niklaus Bächler (SVP-Hinterfrager)
    Grundsätzlich denke ich auch, dass CHF 200'000.00 viel Geld für einen Politiker ist. Doch diese Zahl sagt eigentlich wenig über das Gesamtpaket. In der Regel haben auch Parlamentarier einen goldenen Fallschirm und prächtige Pensionslösungen. Zu hoffen bleibt, dass die SVP daran gedacht hat und auch des bürgerverträglich ausgestaltet hat. Auf der anderen Seite denke ich manchmal, dass einem Politiker bald eine Zulage ausbezahlt werden muss, damit er die Dauernörgler aushält (Schafs....lzulage)!
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