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Abstimmungen im Kanton Zürich Fremdsprachen an der Schule und Verselbständigung der Spitäler

Im Kanton Zürich sind Fremdsprachen auf Primarstufe und die Spitalfinanzierung in Winterthur die Abstimmungsthemen.

Legende: Video Fremdspracheninititiative entzweit Lehrer abspielen. Laufzeit 04:08 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 11.05.2017.
  • Die Zürcherinnen und Zürcher stimmen am 21. Mai ab über die Fremdsprachen-Initiative der Lehrerinnen und Lehrer.
  • Weiter geht es auch um die Verselbständigung des Kantonsspitals und der Psychiatrie in Winterthur.

Die Fremdsprachen-Initiative fordert eine statt zwei Fremdsprachen in der Primarschule. Welche Sprache, soll der Regierungsrat entscheiden. Lanciert wurde die Vorlage von Lehrern und die Lehrerverbände unterstützen die Initiative.

Die Initianten sind der Meinung, die zwei Wochenlektionen in der Primarstufe seien nicht zielführend und für Schüler wie auch Lehrer mit Stress verbunden. Die Gegner warnen, die interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule, dem HarmoS-Konkordat, sei damit gefährdet.

Kantons- und Regierungsrat empfehlen den Stimmbürgern ein Nein in die Urne zu legen und sprechen von einem «Rückschritt». Für die Initiative ausgesprochen haben sich vor allem die SVP, die EDU und Teile der Grünliberalen.

Kontroverse um Spitalvorlagen

Bei den zwei weiteren Vorlagen geht es um die Verselbständigung des Kantonsspitals Winterthur und der integrierten Psychiatrie. Beide Spitäler sollen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden.

Befürworter erwarten, dass das Spital und die Psychiatrie so flexibler und schneller handeln können. Die Gegner kritisieren, dass der Kanton die Kontrolle abgibt und befürchten, dass die Versorgung und die Bedingungen für die Angestellten schlechter werden.

Zur Abstimmung kommt es, weil die Gewerkschaften und die Linke gegen den Entscheid des Kantonsrates das Referendum ergriffen hatten.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Leu (tleu)
    @ Charles Dupond: Hochdeutsch ist für einen Deutschschweizer keine Fremdsprache, sondern ein deutscher Dialekt. Es sind auch nicht alle Schüler überfordert, sondern nur etwa 20% und v.a. deren Eltern. Die haben aber auch bei Mathe Mühe und man sollte das Niveau nicht nach den Überforderten ausrichten.
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  • Kommentar von Charles Dupond (Egalite)
    Die FDP verlaesst sich gegen die Interessen nicht nur von Buerger, Volk und Staat, sondern gar "ihrer" Wirtschaft, auf weiterhin offene Grenzen fuer auf auslaendische Kosten gut ausgebildete "Fach"kraefte. Fuer Deutschschweizer ist Hochdeutsch erste Fremdsprache. Kommen noch zwei weitere Fremdsprachen dazu, muss auch ein wenig bedarfter Primarschueler drei Fremdsprachen aufs mal lernen. Damit ist er masslos ueberfordert und verliert auch die Lust an wichtigeren Faechern....
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