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Wahlen15 Aargau Ständeratskandidat Hansjörg Knecht – gradlinig und unerfahren?

Seit vier Jahren ist Hansjörg Knecht Nationalrat der SVP Aargau. In Bern politisiert er gradlinig auf der Linie der SVP. Das verschafft ihm viel Anerkennung in der eigenen Partei. Ansonsten ist Knecht ein unauffälliger Politiker. Zu unauffällig, um Ständerat zu werden, sagen die Kritiker.

Thomas Burgherr, Präsident SVP Aargau:

  • «Hansjörg Knecht ist ein absolut gradliniger Politiker. Er war Gemeinderat und er war ein sehr guter Grossrat. Seit vier Jahren ist er Nationalrat. Was ich sehr schätze an ihm: Er ist ein Milizpolitiker. Er hat ein eigenes Geschäft, er ist ein hervorragender Unternehmer. Er bietet Arbeitsplätze an. Er ist ein zuverlässiger Mensch und ein zuverlässiger Politiker. Genau solche Leute braucht es im Ständerat. Er bringt als Unternehmer Ideen in die Politik ein und will dort gute Lösungen finden und diese auch umsetzen.»
  • «Die grösste Stärke von Hansjörg Knecht ist, dass er den Boden unter den Füssen nie verloren hat. Er ist auch der einzige der Kandidierenden, der sich jederzeit gegen einen EU-Beitritt eingesetzt hat und der gegen eine unkontrollierte Zuwanderung kämpft. Er will gute Beziehungen zu allen Ländern und sagt auch ja zu Europa. Hansjörg Knecht sagt aber auch nein zu einer undemokratischen, politischen EU.»

Matthias Jauslin, Präsident FDP Aargau:

  • «Für die Freisinnigen ist Hansjörg Knecht durchaus ein guter Parlamentarier. Wir sind auch überzeugt, dass er ein sehr guter Nationalrat ist. Es braucht aber im Ständerat Leute, die sich für die Bilateralen einsetzen und gegen die Abschottung. Es braucht Leute, die liberal sind und Probleme lösen und sie nicht bewirtschaften. Das ist leider ein Manko, das die SVP weiterhin hat.»
  • «Wir von der FDP finden, dass Hansjörg Knecht nach vier Jahren im Nationalrat noch nicht über ein genügend grosses Netzwerk verfügt, um den Kanton Aargau entsprechend vertreten zu können.»

Markus Zemp, Präsident CVP Aargau:

  • «Für die CVP ist Hansjörg Knecht einfach zu wenig erfahren. Das zeigen auch seine Ratings. Er hat nicht die gute Vernetzung, die es in Bern braucht. Darum kann er den Kanton nicht mit voller Kraft vertreten.»
  • «Hansjörg Knecht hat in den vier Jahren, in denen er in Bern ist, keine Stricke zerrissen. Man kennt ihn zu wenig. Wir brauchen jemanden, der vom ersten Tag an sozusagen einen Kaltstart hinlegen kann. Das können wir mit Ruth Humbel bieten, die erfahren, kompetent und einflussreich ist.»

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