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Wahlen15 St. Gallen Auch Kessler kandidiert für einen St. Galler Ständeratssitz

Acht Kandidatinnen und Kandidaten wollen den Kanton St. Gallen im Ständerat vertreten. Die Grünliberalen haben ihre Nationalrätin Margrit Kessler nominiert. Die Kandidatur dürfte den Grünliberalen vor allem als Werbung für die Nationalratswahlen dienen.

Margrit Kessler
Legende: Margrit Kessler ist Mitglied in der nationalrätlichen Geschäftsprüfungskommission. zvg

Der Vorstand der Grünliberalen St. Gallen hat Kessler einstimmig nominiert, heisst es in einer Mitteilung der Partei. Die Kandidatur Kesslers für den Ständerat wurde erwartet, weil ihre Wiederwahl in den Nationalrat gefährdet ist. Die Chancen Kesslers für eine Wahl in den Ständerat dürften gering sein. Die Kandidatur kann aber als Werbung für die Nationalratswahlen genutzt werden.

Margrit Kessler ist seit 2011 für die St. Galler Grünliberalen im Nationalrat. Sie hat sich vor allem in Gesundheitsthemen einen Namen gemacht. Kessler ist Präsidentin der Stiftung Patientenschutz.

Mit der Kandidatur Kesslers kandidieren acht Kandidatinnen und Kandidaten für die beiden St. Galler Ständeratssitze. Neben den bisherigen Karin Keller-Sutter (FDP) und Paul Rechsteiner (SP) versuchen es auch Kandidaten aus SVP, CVP, Grüne, BDP und EVP.

4 Kommentare

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  • Kommentar von K. Räschter, Thurgau
    Man sollte verbieten, dass Leute für den Ständerat und als Rückhalt für den Nationalrat kandidieren. Entweder man entscheidet sich fürs Stöckli oder die grosse Kammer. Jetzt hat der Kanton St. Gallen 8 Kandidaten, wovon 2 wählbar sind (Keller / Müller) und der Rest könnte verzichten, weil zu alt oder schon ein Sesselkleber (Rechsteiner) im Parlament, der nicht weiss, wann genug ist und in der aktuellen Amtszeit gar nicht spürbar war resp. nichts leistete für die Ostschweiz.
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  • Kommentar von R. Bürli, St. Gallen
    Diese Kandidatur ist doch völlig sinnlos. Zum einen ist Frau Kessler scheinbar bereits 67 Jahre alt und zum anderen hat sie und ihre Partei GLP keine Chance auf den Ständeratssitz. Ich frage mich ernsthaft, ob man überhaupt noch Parteien und Kandidaten unterstützen resp. wählen sollte, welche mit solch sinnlosen Kandidaturen die Wahlen unnötig "verteuern".
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    1. Antwort von Samuel Pablo Müller, Zürich
      1. Alter ist kein Argument oder möchten Sie etwa so "schubladisiert" werden, wenn Sie in einem ähnlichen Alter sind? 2. Im Ständeratswahlkampf geht es nicht nur um Wahlchancen, sondern auch um die Vermittlung von guten Ideen für die Schweiz und den Kanton. 3. Ein bisschen positiv denken schadet nicht. ;-)
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  • Kommentar von Eduard Ith, Altstätten
    Es ist sehr unklug, auf eine zweite politische Hochburg auch einen Angriff zu wagen, wenn die Kandidatin der GLP froh sein muss die jetzige - sprich das Nationalratsmandat - halten zu können. Margrit Kessler hat zwei Handicaps, zum einen das der Partei, die sehr schlecht ins Wahljahr gestartet ist und das ihrer Person selbst. Letzteres weil sie sich gegen die Spitalsanierungen und für die Schliessung von Regionalspitäler mit der SVP im Abstimmungskampf einsetzte. Das hat das Volk nicht vergessen
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