Die Bahnhofstrasse 4: Schlieren (ZH)

Einst war es ein Bauerndorf. Dann kam die Industrie. Heute ist Schlieren vor allem ein Technologie- und Dienstleistungsstandort. Ein Augenschein an der Bahnhofstrasse 4 – unter anderem bei einem Hausabwart aus Österreich und einer Bibliothekarin.

Der Ort

Schlieren ist heute ein Teil der pulsierenden Wirtschaftsregion Zürich und bestens erschlossen: S-Bahn, Autobahn und der nahe gelegene Flughafen Zürich sorgen für die Anbindung an die Schweiz und die Welt.

Das einstige Bauerndorf hat im 20. Jahrhundert eine rasante Entwicklung erlebt: Der Wandel hin zu einem Industriestandort zeigt sich exemplarisch am Aufstieg und Niedergang der Schweizerischen Wagons- und Aufzügefabrik AG, kurz «Wagi». Die Schliessung des traditionsreichen Betriebs 1985 war für den Ort eine Zäsur. Heute ist Schlieren vor allem ein Dienstleistungs- und Technologiestandort und zählt rund 18'000 Einwohner (Stand: 2015).

Politisch wird die Gemeinde von einer siebenköpfigen Exekutive, dem Stadtrat, geführt. Ein Gemeindeparlament mit 36 Mitgliedern übt die Aufsicht aus über den Stadtrat.

Die Person

Monique Roth ist ausgebildete Bibliothekarin und arbeitet seit 17 Jahren in der städtischen Bibliothek, die im Erdgeschoss der Bahnhofstrasse 4 untergebracht ist.

Seit gut fünf Jahren ist sie die Leiterin der Bibliothek und führt in dieser Funktion ein Team von sechs Mitarbeiterinnen. Gleichzeitig ist Monique Roth zuständig für ein Schulprojekt der Gemeinde, bei dem das Lesen und Schreiben insbesondere bei fremdsprachigen Schülerinnen und Schüler gefördert wird.

Monique Roth, 56-jährig, ist verheiratet, Mutter von drei Kindern und wohnt seit mehr als 30 Jahren in Schlieren. In der Freizeit arbeitet sie im Garten und wandert gerne.

Bahnhofstrasse 4

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