Tessiner SVP-Nationalrat Rusconi muss den Stuhl räumen

Beim Kampf um die acht Tessiner Nationalratssitze bleibt alles beim Alten – zumindest, was die Sitzverteilung angeht. FDP, CVP und Lega haben weiterhin je zwei, SVP und SP je einen Sitz. Eine Niederlage kassierte Pierre Rusconi (SVP): Er verliert seinen Sitz an SVP-Grossrat Marco Chiesa.

Video «TI: Einschätzungen zur Stunde» abspielen

SRF-Korrespondent: «Mitte-Links ist der Wurm drin»

2:06 min, vom 18.10.2015

Beim Kampf um die acht Tessiner Nationalratssitze war vor allem zwischen der CVP und SP ein Kopf-an-Kopf-Rennen erwartet worden. Die SP schaffte es mit 15,25 Prozent der Stimmen allerdings nicht, der CVP (18,25 Prozent) einen Sitz abzujagen. Somit bleibt es dabei: FDP (23,73 Prozent), CVP und Lega dei Ticinesi (21,68 Prozent) halten auch künftig je zwei Sitze, während SVP (10,75 Prozent) und SP je einen Sitz innehaben. Die Stimmbeteiligung lag bei 50,68 Prozent.

SVP-Nationalrat Pierre Rusconi

Bildlegende: Der bisherige Tessiner SVP-Nationalrat Pierre Rusconi zieht nicht mehr in die grosse Kammer ein. Keystone

Der bisherige SVP-Nationalrat Pierre Rusconi ist das einzige Mitglied der Tessiner Vertretung in Bern, das nicht erneut in den die grosse Kammer einziehen kann. Er verliert seinen Sitz an den bisherigen SVP-Grossrat Marco Chiesa. Die beiden Kandidaten lieferten sich bis zuletzt ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Chiesa konnte sich letztendlich mit einem Abstand von 762 Stimmen gegen Rusconi durchsetzen. Der bisherige SVP-Grossrat Chiesa kam auf 17'263 Stimmen.