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Legende: Audio Annalise Russi will nach Bern (25.8.2015) abspielen. Laufzeit 01:35 Minuten.
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Wahlen15 Uri Urner Linke schicken Annalise Russi in die Nationalratswahlen

Die 59-jährige, ehemalige Landratspräsidentin Annalise Russi will für die Urner Linke in den Nationalrat. Eine linke Vertretung sei nötig. Denn die Mehrheit der Urner Bevölkerung sei mit den vier anderen Kandidaten für das Bundesparlament in der Gotthard-Tunnel-Frage nicht vertreten.

Die Grüne Annalise Russi bestätigte am Dienstag gegenüber Radio SRF Mutmassungen der «Neuen Urner Zeitung», sie kandidiere für den frei werdenden Nationalratssitz von Gabi Huber (FDP). Russi ist 59 Jahre alt und sammelte als Landrätin und Landratspräsidentin politische Erfahrung. 2010 kandidierte sie vergeblich für den Regierungsrat. Russi ist Ethnologin und unterrichtet am Beruf- und Weiterbildungszentrum Uri. Russis Kandidatur wird von einem Wahlbündnis von SP/Grünen unterstützt.

Kehrtwende wegen Gotthardfrage

Eigentlich hatten die Linken im Frühling beschlossen, nicht für den Nationalrat anzutreten und die CVP zu unterstützen. Allerdings habe das grünlinke Lager gehofft, dass die CVP eine Kandidatin aufstellt, welche die zweite Tunnelröhre am Gotthard ablehne. Jetzt sei die Ausgangslage aber anders. «Die Mehrheit der Urner Bevölkerung hat sich gegen die zweite Tunnelröhre ausgesprochen. Sie ist mit den vier anderen Kandidaten für das Bundesparlament überhaupt nicht vertreten.»

Bislang hatten die SVP mit Regierungsrat Beat Arnold und die CVP mit Landrätin Frieda Steffen Anspruch auf den einzigen Urner Sitz in der grossen Kammer erhoben. Die FDP verteidigt ihren Nationalratssitz, den sie seit über hundert Jahren inne hat, nicht. Ihr Regierungsrat Josef Dittli hat sich entschieden, für den Ständerat zu kandidieren. Dort tritt der Grünliberale Markus Stadler zurück. Der zweite Ständeratssitz ist mit Isidor Baumann in CVP-Hand; er tritt erneut an.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Andreas Inderbitzin  (Bitzi)
    Wer nicht merkt, dass dieser Schachzug mit der zweiten Tunnelröhre nur ein Wahl-Gag ist, ist wohl selber schuld. Was Uri braucht sind Politiker, welche schon mal was erarbeitet haben und nicht Etnologinnen, welche nur das von anderen Erarbeitete umverteilen wollen.
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