Freude nach den Wahlen im Oberwallis

Das Oberwallis holte bei den Nationalratswahlen gleich drei Sitze. Viola Amherd von der CVP wurde erfolgreich wiedergewählt. Neu schafften es auch Roberto Schmidt von der CSP und Franz Ruppen für die SVP in den Nationalrat.

Platz mit Häusern

Bildlegende: Der Sebastiansplatz in Brig. Silvia Graber/SRF

Bisher war der deutschsprachige Kantonsteil mit nur einem von sieben Sitzen im Nationalrat vertreten, jenem von Viola Amherd von der CVP. Bei den Nationalratswahlen konnte das Oberwallis zwei Sitze hinzugewinnen. Roberto Schmidt von der CSPO konnte den Sitz, welche er vor vier Jahren an die SP Unterwallis verloren hatte, gleich selber wieder zurück ins Oberwallis holen.

Auch Franz Ruppen von der SVP schaffte die Wahl in den Nationalrat und holte einen zusätzlichen Sitz ins Oberwallis. Aufgrund des Bevölkerungswachstums hatte der Kanton Wallis nämlich Anrecht auf einen zusätzlichen achten Nationalratssitz.

Hohe Stimmbeteiligung

In einer kleinen Umfrage des Regionaljournals zeigen sich viele Personen äusserst erfreut über die zwei zusätzlichen Sitze. Eine junge Frau in Brig meint: «Das ist super! So können wir unsere Anliegen in Bern wieder besser durchbringen.» Ein älterer Herr ergänzt: «Ich habe allen drei meine Stimme gegeben. Ich wähle Personen und nicht Parteien.»

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