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Wahlen15 Baselland SP Baselland nominiert Leutenegger Oberholzer wieder

Susanne Leutenegger Oberholzer ist wieder nominiert für den Nationalrat. Die Delegierten der SP Baselland wählen zudem Regula Meschberger und Adil Koller einstimmig ins Präsidium.

Susanne Leutenegger Oberholzer vor den Delegierten der SP BL
Legende: Susanne Leutenegger Oberholzer gibt sich vor den SP-Delegierten kämpferisch und gibt Fehler zu. SRF

Gemeinsam wollen sie die Zügel in die Hände nehmen und die Baselbieter SP präsidieren: Der 22-jährige Adil Koller und die 63-jährige Regula Meschberger. Beide wurden einstimmig ins Präsidium gewählt. Susanne Leutenegger Oberholzer wird für den Nationalrat kandidieren.

Ein neues Präsidium wurde nötig, nachdem die bisherige Pia Fankhauser vor einem Monat überraschend ihren Rücktritt bekannt gab. Zuvor verlor die Baselbieter SP bei den Wahlen ihren Sitz in der Baselbieter Regierung.

Danach bestimmte die Parteiversammlung ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die National- und Ständeratswahlen. Per Akklamation wurde Ständerat Claude Janiak als Kandidat bestimmt. In seiner Ansprache zeigte er sich kämpferisch und betonte seine Unabhängigkeit, im Gegensatz zu seinem Konkurrenten aus dem Bürgerlichen Lager, Christoph Buser von der FDP.

Auch kämpferisch zeigte sich Susanne Leutenegger Oberholzer. Sie rechtfertigte den umstrittenen Erwerb ihrer Zweitwohnung, gab aber zu, «dumm» auf den Angfriff aus der Presse reagiert zu haben. Sie erinnerte zudem die Delegierten daran, dass ihr Sitz in Gefahr sei, wenn nicht sie als starke Bisherige ins Rennen geschickt werde.

Ihr Einsatz hat sich gelohnt. Die Delegierten nominierten Leutenegger Oberholzer für den Nationalrat. Sie komplettiert eine Siebnerliste der Partei.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)

3 Kommentare

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  • Kommentar von h.lopes@kst.com, 5415
    hey frau leutenegger Oberholzer s. haben sie für mich auch eine 2te wohnung? hier wo ich lebe sind nur krachmachende ausländer auch sonntags,...bohren auf den boden spuken,, bodybuilding...usw.. bräuchte auch mal ein bisschen ruhe und anstand....
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  • Kommentar von Edi Steinlin, Zürich
    Das Geplapper von Frau Leutenegger wird eh nicht ernst genommen. Den Entscheid der Nationalbank vom Januar hat sie bitterbös kritisiert, ohne Erfolg. Weder die linken noch die grünen leben das wovon sie predigen. Sei es bei Zweitwohnungen, beim Steuerzahlen oder beim Autofahren. Ich werde weder sie noch ihre GenossInnen wählen.
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  • Kommentar von Heiner Zumbrunn, Winterthur
    Auch Frau Susanne Leutenigger Oberholzer trinkt lieber Wein anstelle des Wassers das sie predigt. Eine Zweitwohnung ist genau jener Besitz, der einer überzeugten Links-Grünintellektuellen gut ansteht. Es ist wohl wie schon immer: Politische Parolen sind für das Volk, nicht für die Eliten - und das vor allem bei den Parteien mit S. SVP und SP.
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