SVP Baselland will gleich mit drei Nationalräten nach Bern

An ihrem Parteitag in Bubendorf kürte die SVP Baselland ihre sieben Kandidatinnen und Kandidaten für die Nationalratswahlen im Herbst. Thomas de Courten schnitt als Bisheriger am besten ab. Parteipräsident Oskar Kämpfer macht eine Kampfansage und will einen zusätzlichen dritten Sitz.

Sieben Politiker und Politikerinnen auf einem Bild

Bildlegende: Noch strahlen alle: die sieben Kandidaten und Kandidatinnen der SVP zVg

Sieben Nationalräte vertreten die Interessen des Kantons Baselland in Bern. Da Christian Miesch (SVP) nicht mehr antritt, wird in der Partei ein Sitz frei. Die Frage stellte sich, wer hinter dem bisherigen Thomas de Courten wohl den Sitz von Miesch erben könnte. Sowohl Sandra Sollberger wie auch Dominik Straumann haben gute Chancen.

Hinter diesem Trio klassierten sich Hanspeter Weibel aus Bottmingen und Caroline Mall aus Reinach. Zwei respektive drei Stimmen entschieden die letzten beiden Plätze. Mit 97 respektive 96 Stimmen wurden Jacqueline Wunderer aus Röschenz und Patrick Schäfli aus Liestal gewählt.

Einer blieb übrig

Nur zwei Stimmen fehlten Matthias Liechti. Obwohl er im Gegensatz zu allen anderen Kandidaten nicht im Landrat oder bereits im Nationalrat vertreten ist, blieb der Abstand zu den anderen klein.

Kämpfers Kampfansage

Die Nomination verlief äusserst ruhig. Weder waren Voten zu hören wie «den Schwung der Regierungsratswahlen ausnützen» noch gab es Seitenhiebe gegenüber anderen Parteien. Parteipräsident Oskar Kämpfer kündet aber ein ehrgeiziges Ziel an: Die Partei will nicht nur die bisherigen zwei Sitze verteidigen, sondern einen dritten Sitz dazugewinnen.