Kandidaten-Karussell der Schwyzer CVP nimmt Fahrt auf

Die Partei will den Sitz im Ständerat zurückgewinnen, den sie vor vier Jahren an die SVP verloren hat. Inzwischen haben bereits zwei Bewerber ihr Interesse an einer Kandidatur angemeldet. Ob noch weitere dazukommen ist offen.

CVP-Kantonalpräsident Andreas Meyerhans im Portrait

Bildlegende: CVP-Kantonalpräsident Andreas Meyerhans will die Sitze im Ständerat nicht kampflos der SVP überlassen. zvg

Die CVP des Kantons Schwyz will bei den Ständeratswahlen im Herbst 2015 nicht nur Zuschauerin sein. Sie will wieder eine Vertretung in der Kleinen Kammer haben. Bereits bekannt ist die Kandidatur von Marco Casanova, Gemeinderat aus Wollerau.

Am Samstag gab Bruno Beeler, Kantonsrat aus Goldau bekannt, dass er für die CVP als Ständerat kandidieren will. Die interne Bewerbungsfrist läuft demnächst ab. Ob noch weitere Kandidaturen dazukommen werden, lässt Kantonalpräsident Andreas Meyerhans offen.

Die Ausgangslage für die CVP ist schwierig. Die SVP hat ihre beiden bisherigen Ständeratsvertreter, Peter Föhn und Alex Kuprecht bereits nominiert. Sie dürften bei den Wahlen vom Bisherigen-Bonus profitieren. «Wir lassen uns davon nicht beeindrucken. Ich bin der Meinung, dass die beiden Sitze im Ständerat nicht nur von einer Partei besetzt sein sollten» sagt Meyerhans im Gespräch mit Radio SRF.

Wen die CVP ins Rennen schickt im Kampf um die beiden Schwyzer Sitze im Ständerat entscheiden die Delegierten am 8. April 2015.