Urner CVP will zwei Sitze im Bundeshaus erobern

Die Partei nominierte am Mittwochabend den bisherigen Ständerat Isidor Baumann für eine zweite Amtsperiode. Mit der Landrätin Frieda Steffen will die CVP zusätzlich neu den Nationalratssitz besetzen. Das Nachsehen hatte die Parteipräsidentin Christine Widmer.

Die Andermatter Hauswirtschaftslehrerin und Bäuerin Frieda Steffen soll für die CVP den einzigen Urner Nationalratssitz erobern.

Die Delegierten haben am Mittwochabend in Schattdorf die 56-Jährige für die Wahlen vom 18. Oktober nominiert. Frieda Steffen erhielt 49 Stimmen und setzte sich damit knapp gegen die ehemalige Gemeindepräsidentin von Altdorf und CVP-Parteipräsidentin Christine Widmer Baumann durch.

Baumann kandidiert zum zweiten Mal

Frieda Steffen arbeitet seit 2008 als Lehrperson an der Kreisschule Ursern in Andermatt. Sie führt zudem mit ihrer Familie einen eigenen Landwirtschaftsbetrieb. Seit 2008 ist sie Urner Landrätin. Steffen ist Vizepräsidentin der CVP Uri.

Der einzige Urner Nationalratssitz wird frei, weil Gabi Huber (FDP) nicht mehr antritt. Neben der CVP-Frau Steffen bewirbt sich auch SVP-Regierungsrat Beat Arnold um den Sitz.

Bei den Ständeratswahlen will die CVP ihren bisherigen Sitz mit Isidor Baumann verteidigen. Er tritt zur Wiederwahl an und wurde denn von den Delegierten am Mittwochabend klar wieder nominiert. Baumann vertritt den Kanton Uri seit 2011 in der kleinen Kammer. Für den zweiten Urner Ständeratssitz, der frei wird, weil sich der Grünliberale Markus Stadler zurückzieht, bewirbt sich FDP-Regierungsrat Josef Dittli.