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Wahlkampf Die dringendsten Probleme der Schweiz

Der SRG-Wahlbarometer hat den Wahlberechtigten auf den Zahn gefühlt. Der Fukushima-Effekt ist verflogen. Die Migration sorgt Herr und Frau Schweizer am meisten.

«Das Migrationsthema ist mit voller Wucht zurückgekommen», erklärt der Politikexperte Claude Longchamp. Die Folgen des Entscheids «Ja zur Masseneinwanderung» sind bei dieser Umfrage deutlich spürbar. Beim Migrationsthema ist die SVP immer noch führend. 41 Prozent denken, dass die SVP am meisten zur Lösung des Problems beiträgt. Die Debatte wird aber nicht mehr in dem Masse von der SVP beherrscht wie im Wahlkampf 2011 für die eidgenössischen Wahlen. Bei den sozial und wirtschaftspolitischen Themen geniesst die SP das grösste Vertrauen.

Legende: Video Longchamp:«Das Migrationsthema ist zentral» abspielen. Laufzeit 0:20 Minuten.
Vom 02.10.2014.

Die weiteren Problemen, die die Schweizer Politik angehen soll, sind keine Überraschung. Es folgen drei Dauerbrenner: Die Sorge um das Gesundheitswesen, die Arbeitslosigkeit sowie soziale Sicherheit. Das fünftdringendste Problem ist die Beziehung zu Europa. Hier konnte sich die FDP am besten positionieren. Sie gilt bei diesem Problem aktuell als die kompetenteste Partei, allerdings wünscht man sich eine überparteiliche Lösung des Problems.

Einige Themen sind von der grossen Politbühne sang- und klanglos wieder verschwunden; das gilt neuerdings für Umweltfragen wie auch für die Energiewende.

Die fünf grössten Sorgen der Schweiz

SRG Wahlbarometer: Diese Probleme sollte die Politik lösen
1. Migrationsthemen
2. Krankenkassen/Gesundheitswesen
3. Arbeitslosigkeit
4.AHV/Soziale Sicherheit
5.EU/Europa

Eckwerte des Wahlbarometers

Die Umfrage wurde im Auftrag der SRG SSR vom Forschungsinstitut gfs.bern zwischen dem 15. und 25. September 2014 durchgeführt. Befragt wurden 2020 Personen. Mehr lesen Sie hier.

15 Kommentare

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  • Kommentar von M.Kaiser, Rebstein
    Der beliebteste Politiker der Schweiz schafft das alles mit Links .
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    1. Antwort von Marie-Luise Reck, Turbenthal
      Genau M.Kaiser ä Rots Gummiböötli mit zwei Gelbä löcherigen Chochlöffel als Paddel und ä Oranges Windfähndli wo am Füdli vom Rotä Gummiböötli flatterät und dr Müller rudärät Richtig EU und dr Toni Brunner hät vorsichts- halber dr Silch am Luftstöpsel abracht und das Ende der Geschicht, sie wagten die Überfahrt nicht.
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  • Kommentar von Marie-Luise Reck, Turbenthal
    Wen ich sehe wer zuständig ist für die 5 grössten Sorgen der Schweiz ist dann weiss ich das ich ganz sicher keine SP oder FDP wähle.
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    1. Antwort von M.Schmid, Bern
      Ach ja? Aber ab ca. 1999 war die Regierung definitiv primär Rechts und Mitte-Rechts. http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/17/02/blank/key/staenderat.html (per Klick auf "Indikatoren" zum Nationalrat) Wenn Sie hier grosse Probleme sehen (wahrscheinlich nicht die gleichen), dann wie bitte kann sich insbesondere die SVP der Verantwortung entziehen? Ob Post, SBB, Swisscom oder AHV. Ob Migration und Integration oder Krankenkassen: Die SVP hat sogar etwa am meisten dran rumgebastelt.
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    2. Antwort von Marie-Luise Reck, Turbenthal
      Das Problem ist doch das keine Partei konkrete Lösungen präsentieren können weil nur ein ganz kleiner Bruchteil von Politiker noch weiss wie man mit gesundem Menschenverstand politisiert.
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    3. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Stimmt M. Schmid, aber da hat es auch die EU noch nicht gegeben & Mitte,- wie Linksparteien haben noch nicht nach der EU geschielt. Da hat man noch die Schweiz mit allen ihren Werten vertreten. Heute wollen sie diese für ein Butterbrot & Ei an diese verscherbeln. Diese extrem "Stimmung" unter den Politikern in den verschiedenen Lagern gibt es erst seit der EU. Wenn unsere Regierung endlich das Beitrittsgesuch zurück ziehen würde, wäre schon viel für wieder mehr Einigkeit im Land getan.
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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Die drei Sorgen der linkslastigen Kreise: Krankenkasse-Gesundheitswesen, Arbeitslosigkeit, AHV - soziale Sicherheit. Vor den beiden grössten Sorgen werden die Augen und Ohren verschlossen. Aber irgendwann werden ihnen auch hier Augen und Ohren geöffnet. Aber dann wird es zu spät sein, dann nämlich, wenn die Schweiz als EU Mitglied unter der Diktatur Brüssels leidet und in den Fluten der Einwanderung ertrinkt.
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    1. Antwort von O. Toneatti, Bern
      Zelger@ Bitte erklären Sie uns in diesem Forum, wer von unseren Landsleuten zurzeit nach Ihrer Meinung in die EU will und wie Sie zu dieser Annahme kommen. Der Bundesrat wurde von der vereinigten Bundesversammlung gewählt und führt eigentlich nur die Beschlüsse von National- und Ständerat aus. Der Bundesrat kann alleine, ohne das Volk, nichts beschliessen. mfG OT
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    2. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Also persönlich komme ich zur Annahme, dass ein EU-Beitritt noch nicht vom Tisch ist, weil unsere Räte das Beitrittsgesuch immer noch nicht zurück gezogen haben. Weshalb tun sie es nicht? Wenn es doch mittlerweile klar ist, dass die Mehrheit des Volkes NICHT in die EU will?
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