2 Millionen Franken Lohnerhöhung für CS-Chef

Die Lohntüte von CS-Chef Brady Dougan präsentiert sich für das vergangene Jahr erneut üppiger gefüllt. Dougan erhielt für 2013 insgesamt 9,8 Millionen Franken nach 7,8 Millionen Franken im Vorjahr. Damit war er bestbezahltes CS-Geschäftsleitungsmitglied.

Brady Dougan.

Bildlegende: Insgesamt erhielt CS-Chef Brady Dougan für das Jahr 2013 fast 10 Millionen Franken. Keystone

Die Vergütung von CS-Chef Brady Dougan ist aufgeteilt in ein unverändertes Basissalär von 2,5 Millionen Franken, eine frei verfügbare Barvergütung von 0,7 Millionen Franken (0,5 Millionen Franken im Vorjahr), STI-Ansprüche im Wert von 2,8 Millionen Franken, LTI-Ansprüche im Wert von 3,5 Millionen Franken sowie andere Vergütungselemente im Gesamtbetrag von 0,4 Millionen Franken.

Zum Vergleich: UBS-Konzernchef Sergio Ermotti wurde für 2013 mit insgesamt 10,7 Millionen Franken entschädigt. Sein Grundgehalt betrug dabei ebenfalls 2,5 Millionen Franken, der Rest sind leistungsabhängige Zahlungen in Höhe von 7,9 Millionen Franken sowie Nebenleistungen und Arbeitgeberbeiträge an Vorsorgeeinrichtungen.

Zwei neue Verwaltungsräte vorgeschlagen

In seiner Empfehlung an den Verwaltungsrat habe das Compensation Committee für die leistungsbezogene Vergütung von Dougan die im Jahr 2013 verbesserte Finanzlage der Gruppe berücksichtigt. An die 9-köpfige Geschäftsleitung wurden im vergangenen Jahr zusammengenommen insgesamt 64,8 Millionen Franken ausgeschüttet, wie dem Geschäftsbericht zu entnehmen ist.

Die Grossbank hat noch weitere Neuigkeiten bekannt gegeben. So schlägt sie an der Generalversammlung vom 9. Mai 2014 Severin Schwan und Sebastian Thrun zu Wahl in den Verwaltungsrat vor. Sie folgen damit auf Walter Kielholz und Peter Brabeck-Letmathe, die nach der diesjährigen Generalversammlung aus dem Verwaltungsrat ausscheiden.

Kielholz war 15 Jahre Mitglied des Verwaltungsrats (VR) und von 2003 bis 2009 Präsident. Brabeck gehörte dem Verwaltungsrat 17 Jahre an und war von 2000 bis 2005 und seit 2008 Vize-Präsident. VR-Präsident Urs Rohner und die weiteren Mitglieder des Verwaltungsrates stellen sich zur Wiederwahl für eine Amtsdauer von einem Jahr zur Verfügung, wie es hiess.

Zur Zuwahl von Severin Schwan und Sebastian Thrun sagte Rohner, mit den beiden würden zwei Führungspersönlichkeiten in den Verwaltungsrat aufgenommen, «deren grosse Erfahrung uns helfen wird, unsere auf Kundennutzen und Innovation ausgerichtete Strategie konsequent umzusetzen». Schwan ist seit 2008 CEO von Roche. Thrun ist Mitgründer und CEO von Udacity, einer Online-Universität, Google Fellow sowie Gründer und Leiter der Forschungsabteilung Google X sowie seit 2003 Forschungsprofessor an der Stanford Universität.

Reingewinn korrigiert

Die Credit Suisse weist für das letzte Jahr einen Gewinn von 2,3 Milliarden Franken aus – im 2012 waren es noch 1,3 Milliarden Franken. Der Gewinn wurde im 4. Quartal nach unten korrigiert wegen Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten.