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Wirtschaft Amerikanischer Arbeitsmarkt zeigt sich robust

Im März stiegen sowohl die Beschäftigung als auch die Stundenlöhne, welche die Experten derzeit besonders im Auge haben. Dagegen gab es minim mehr Arbeitslose.

Arbeiterinnen in blauen Helmen und Uniform stehen in einer Reihe
Legende: In den USA haben ^die Arbeitgeber wieder mehr neue Stellen geschaffen. Keystone

Der amerikanische Arbeitsmarkt hat sich im März insgesamt weiter solid entwickelt. Sowohl die Beschäftigung als auch die Stundenlöhne seien gestiegen, teilt das Arbeitsministerium mit.

Die Zahl der neuen Stellen erhöhte sich im März um 215'000. Im Februar waren es 245'000 Jobs gewesen (215'000 ausserhalb der Landwirtschaft). Gute Zahlen vom Arbeitsmarkt machen tendenziell den Weg frei für weitere Zinserhöhungen in den USA.

Obwohl die Notenbank (Fed) ihr Ziel für Vollbeschäftigung praktisch erreicht hat, signalisierte sie nach der Zinswende vom Dezember Zurückhaltung bei der weiteren geldpolitischen Straffung. Denn sie blickt mit Sorge auf die Abkühlung der Konjunktur in China und die jüngsten Finanzmarkt-Turbulenzen.

Etwas mehr Arbeitslose

Die getrennt erhobene Arbeitslosenquote stieg im März allerdings überraschend leicht auf 5 Prozent. In den beiden Vormonaten hatte die Quote noch bei 4,9 Prozent gelegen und damit auf dem niedrigsten Stand seit Februar 2008. Ökonomen hatten für März mit einer unveränderten Quote gerechnet.

Stundenlöhne ziehen leicht an

Experten konzentrieren sich derzeit aber weniger auf die Arbeitslosigkeit als vielmehr auf die Entwicklung der Stundenlöhne und die damit verbundenen Inflationserwartungen. Die Löhne stiegen im März mit durchschnittlich 0,3 Prozent ebenfalls etwas stärker als erwartet. Die Stundenlöhne hinkten bisher hinter der robusten Entwicklung des Arbeitsmarktes her.

Der Dollar legte nach den Arbeitsmarktzahlen zu, und der Euro wurde im Gegenzug schwächer.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Künzi (Unbestimmt)
    Ich finde es hat sich überhaupt nicht viel getan seit 2008. Als nächstes reden wir wieder über Griechenland. Alles scheint beim Alten zu bleiben, der Heilige Gral von 2% Inflation ist aber nicht die Lösung. Werde noch 1000 Mal reinschreiben, dass es eine neue Geldordnung braucht, bis wir darüber reden. Kleine Anregung, 10 Jahre 2% Inflation dann 10 Jahre 2% Deflation. Der IWF, sprich Amerika wird wohl bald Griechenland verlassen, dabei ist die Leitwährung das Hauptproblem.
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