Zum Inhalt springen

Wirtschaft Arbeitslose haben weniger lang Geld bezogen

Die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt wirkt sich positiv auf die Arbeit der Regionalen Arbeitsvermittlungszentren aus.

Die durchschnittliche Zeit, während der Arbeitslose Taggeld beziehen, ist im vergangenen Jahr auf 147 Tage gesunken. Das teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) in seiner Bilanz der Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) mit.

Das ist der zweittiefste Wert seit 2004 – einzig 2009 lag er mit 145 Tagen leicht darunter. Das Resultat sei hauptsächlich auf die positiven Entwicklungen am Arbeitsmarkt in den letzten beiden Jahren zurückzuführen. Im laufenden Jahr blieb die durchschnittliche Dauer des Taggeldbezugs gemäss vorläufigen Zahlen konstant: Im Mai lag sie nach Auskunft des Seco bei 148 Tagen.

Weniger Langzeitarbeitslose

Zurückgegangen ist auch die Zahl der Arbeitslosen. Die Quote lag im Mai bei 3 Prozent, nach 3,1 Prozent im April.

Der Anteil der Langzeitarbeitslosen am Total der Arbeitslosen ist 2012 von 15 Prozent im Vorjahr auf rund 14 Prozent gesunken. Der Anteil der Aussteuerungen belief sich 2012 auf 18,5 Prozent (2011: 21 Prozent).

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Tom Duran, Basel
    Keine Angst, die kommen wieder. Oder wenn nicht, landen sie nach Beendigung ihrer Fronarbeit beim Sozialamt oder der IV. Klar sinkt dann die Zahl der ALV Bezüger. Ich arbeite in einer IV Eingliederungsstätte (der Name an sich ist schon eine Frechheit). Ich kann Ihnen versichern, dass wir durchaus fähige und gute Leute abgeschoben bekommen. Und es werden immer mehr! Abgeschoben von abgehobenen, elitären Politikern und Bossen! Und wo gliedert man die ein? Im Sozialamt! Unglaublich aber wahr!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen