Zum Inhalt springen

Aus für britische Fluglinie 800'000 Monarch-Passagiere betroffen

Eine Monarch-Maschine wartet im Oktober 2016 auf der Startbahn am Flughafen Gatwick auf den Abflug.
Legende: Die britische Regierung spricht von der grössten Rückholaktion ihrer Bürger in Friedenszeiten. Reuters
  • Die britische Fluggesellschaft Monarch Airlines hat Insolvenz angemeldet. Der Betrieb wurde eingestellt und sämtliche Flüge abgesagt. , Link öffnet in einem neuen Fenster
  • 110'000 Passagiere müssen nun aus dem Ausland nach Hause gebracht werden. Die britische Regierung spricht von der grössten Rückholaktion in Friedenszeiten.
  • Ausserdem wurden rund 300'000 Buchungen von 750'000 Kunden storniert.

Weil die Fluglinie Monarch den Betrieb eingestellt hat, sollen rund 110'000 Passagiere aus dem Ausland nach Hause gebracht werden. Dies sei eine «beispiellose Situation», sagt die britische Regierung.

Verkehrsminister Chris Grayling sagte laut Mitteilung, dies sei eine sehr beunruhigende Situation für die betroffenen britischen Touristen. Seine erste Priorität sei es, die Passagiere nach Hause zu holen.

300'000 weitere Buchungen von 750'000 Kunden wurden zudem storniert, wie die Civil Aviation Authority (CAA) der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Darin enthalten sind Gruppenbuchungen zum Beispiel von Familien.

Flughafen Genf nicht betroffen

Die fünftgrösste britische Fluggesellschaft wurde 1968 gegründet und flog über 40 Destinationen an. Die starke Konkurrenz in Europa und Kostendruck hatten Monarch schon seit Jahren zu schaffen gemacht.

Der Flughafen Genf ist nicht betroffen, wie ein Sprecher sagte. Die Fluggesellschaft die Stadt nur im Winter an.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

22 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von max baumann (phönix)
    Wann wird von den Fluggesellschaften endlich eine Kundengeld-Absicherung verlangt !!!!!!!!!!!!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Eugen Thomas Bühlmann (E.T.)
    Jetzt ist es so weit, dass jede grössere Fluggesellschaft wie jede Bank einen Stresstest durchführen und bestehen muss. Unter anderem, dass jede Gesellschaft für die gebuchten Flüge das nötige Kleingeld bereit halten und sich über genügend Reserven ausweisen muss, aber ohne jegliche Staatsgarantien.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Daniel Frei (daniel.frei9)
    Tia, mit 80 Euro über den Teich zu fliegen, war definitiv unter dem Betriebsaufwand und offenbar wurden diese "Billigflieger" von anderen Fluggesellschafte quersubventioniert, mit dem Ziel neue Destinationen dank dem knowhow der "Billigflieger" zu gewinnen. Nun ist der worstcase eingetreten.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen