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Wirtschaft Autobauer kämpfen mit Qualitätsproblemen

Die Autobranche schaut stets gespannt auf die Absatzzahlen. Doch Verkäufe sind nur die eine Seite der Medaille. Spannend ist auch, wie viele Rückrufe es in die Werkstätten gibt. Für die USA ist diese Bilanz ernüchternd.

Viele Autobauer kämpfen in den USA mit Qualitätsproblemen. Im 1. Halbjahr mussten mehr Wagen wegen Mängeln zurückgerufen werden, als neue verkauft wurden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie deutscher Autoexperten.

Am heftigsten erwischte es demnach BMW, Chrysler und Hyundai. Sie mussten rund dreimal so viele Fahrzeuge zurückrufen, wie sie Neuwagen absetzten. Dabei ist BMW negativer Spitzenreiter. Deutlich mehr als 500'000 Pkws mussten die Münchner zurückrufen.

Laut den Machern der Studie gibt es drei Gründe für die häufigen Mängel: Zum einen verkürzten sich die Zyklen der neuen Baureihen, was das Entwicklungstempo erhöhe. Andererseits wachse gleichzeitig die Bedeutung der Zulieferer, deren Wertschöpfungsanteil inzwischen bei 75 Prozent liege.

Und drittens sei der Trend zu immer mehr gleichen Teilen in unterschiedlichen Fahrzeugtypen Fluch und Segen zugleich. Denn diese Strategie spare zwar, erhöhe aber auch die Verwundbarkeit.

6 Kommentare

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  • Kommentar von K.D.Waldeck, Bellinzona
    Dank immer ausgereifterer Entwicklungswerkzeuge, die es erlauben einen neuen Fahrzeugtyp praktisch vollumfänglich auf dem Computer zu entwickeln und dabei die Grenzen der eingesetzten Materialien, zur Kosten- und Gewichtsreduktion noch weiter auszuschöpfen, ist die Lebensdauererwartung der heutigen Fahrzeuge, für einen normalen Einsatz, genauer berechenbar. Die praktischen Fahrzeugtests werden, besonders bei den Billigmarken, je länger desto mehr dem Endkunden überlassen.
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  • Kommentar von Matthias Steinwachs, Hier
    Ich vermute ja dass nicht die Herstellungsverfahren das tatsächliche problem wären, sondern dass das endproduck einfach ein kleines stück zu anfällig konstruiert wurde. Dies dürfte auch bei den neuen EV's zu einem sehr grossen poblem führen. Den die nötige technick besteht aus wesentlich weniger (teilen die ersetzt werden könnten), und ist längt nicht so anfällig. Unangnehem, wen man aus dem Endergebenis auch nach Verkauf einnahmen generieren möchte.
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  • Kommentar von S. Sugano, Therwil
    Es ist schon laenger so, dass Fahrzeuge so gebaut werden, dass man nach 10 Jahren schon wieder ein neues bracht, was meiner Meinung nach sehr Trauig ist. Nichts mit Nachhaligkeit, im Gegenteil. Zudem brauchen wir nicht eine Fahrendewollmilchsau auf Raedern, sonder zuverlaessige Fahrzeuge, die ihren Dienst unter jeder Bedinung erbringen und bei dem die Sicherheit an oberste Stelle steht. Leider gibts nur noch wenige Fahrzeuge mit Heckantrieb, was ein grosser Fehler ist, doch niemand sieht dies...
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    1. Antwort von Albert Planta, Chur
      Warum wächst dann der Anteil über 10 Jährigen Fahrzeugen kontinuierlich an? Das mit dem Heckantrieb sehe ich jedoch wie sie. Es gibt nichts Schöneres als mit einem Hecktriebler einen Alpenpass zu bezwingen.
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