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Beziehungen Schweiz-EU Finanzdienstleister nehmen es gelassen

Legende: Audio Bundesrat will kein separates Finanzdienstleistungsabkommen abspielen. Laufzeit 1:03 Minuten.
1:03 min, aus HeuteMorgen vom 06.03.2018.

Die EU-Pläne des Bundesrates sorgen bei den meisten Finanzdienstleistern nicht für Unruhe. Die Schweizerische Bankvereinigung wünsche sich zwar, dass ein separates Finanzdienstleistungsabkommen mit der EU weiterhin eine Option bleibe, sagt Sindy Schmiegel, Sprecherin der Bankiervereinigung.

Aber sie sagt auch: «Die Schweizerische Bankiervereinigung nimmt positiv zur Kenntnis, dass der Bundesrat insbesondere bessere Marktzugangsbedingungen anstrebt.» Das sei für die Exportbranche Banken sehr, sehr wichtig, so Schmiegel .

Die Enttäuschung über das momentane Nein zu einem Finanzdienstleistungsabkommen hält sich selbst bei den Privatbanken in Grenzen.

Dabei wären die kleineren und mittleren Privatbanken schon auf ein solches Abkommen angewiesen, sagt Jan Langlo, Sprecher des Verbandes der Privatbanken. «So dass sie ihre europäischen Kunden aus der Schweiz bedienen können – ohne eine Filiale oder Niederlassung in einem europäischen Land herzustellen», sagt Langlo.

Langlo wertet es ebenfalls positiv, dass der Bundesrat den Banken anderweitig helfen will, den Zugang zum Binnenmarkt zu vereinfachen.

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