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Brücke zurück zur Arbeit Arbeitgeber, Ärzte und der Bund spannen zusammen

Legende: Audio Abgestufter Weg zurück ins Berufsleben abspielen. Laufzeit 02:55 Minuten.
02:55 min, aus Rendez-vous vom 22.11.2017.
  • Tausende fallen jedes Jahr wegen Unfall, Krankheit oder Behinderung aus dem Arbeitsleben.
  • Ein Online-Tool, das Arbeitgeber, Ärzte und der Bund entwickelt haben, will es Betroffenen leichter machen, in den Berufsalltag zurückzukehren.
  • Die Arbeitgeber sprechen von einem Meilenstein.

Wer einen schweren Unfall oder eine lange Krankheit erleidet, hat es schwer, wieder in der Arbeitswelt Fuss zu fassen. Oft werden diese Leute ganz krankgeschrieben, obwohl sie zumindest teilweise arbeiten könnten. Die Arbeitgeber versprechen sich vom neuen Tool, erkrankte oder verunfallte Mitarbeiter gezielter an den Arbeitsplatz zurückzuführen.

In 80% der Fälle werde den Betroffenen eine Arbeitsunfähigkeit von 0% oder von 100% bescheinigt, schreibt der Verein Compasso, der das neue Informationsportal für Arbeitgeber betreut. Eine Teilarbeitszeit werde oftmals gar nicht in Betracht gezogen.

Mit dem neuen Online-Tool wollen Arbeitgeber im Zusammenspiel mit Arbeitnehmern und Ärzten gegenseitige Anforderungen besser aufeinander abstimmen. Roland Müller, Direktor des Arbeitgeberverbandes, stellt das Tool als Meilenstein dar. Dieses sei auch ein «nicht zu unterschätzender Erfolgsfaktor im Kampf gegen den wachsenden Fachkräftemangel».

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Charles Dupond (Egalite)
    Es ist nur eine logische Folge des Neofeudalismus, dass der Arzt nicht mehr fuer den Patienten, sondern dessen Lohnsklavenhalter und Rentensparversicherung da ist. Frueher ging die Art einer Erkrankung den Arbeitgeber nix an. Heute muss man dem Lohnsklavenhalter nicht mehr nur seine Arbeitskraft rund um die Uhr und den Kalender zur immer freieren Verfuegung halten, sondern auch noch seine Eingeweide inspizieren lassen....
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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Nun sollen die Ärzte mit den Unternehmern zusammen spannen, um die letzten Spitzenkräfte die sie selbst oft durch ihre verfehlte Firmenkultur an den Rand ihrer Leistung getrieben haben wieder zu mobilisieren - kein Fachmann wird aus Unlust der Arbeit fernbleiben, wenn er nach einem Unfall oder Krankheit sich wieder stark genug fühlt zu arbeiten. Der Arzt hat einzig mit dem Patienten zusammen zu spannen und nicht mit Unternehmern die sehr gesund sind . Der Eid des Hippokrates gilt noch immer !
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    1. Antwort von Martin Brunner (Frontal)
      Also ich kann mich ihren Worten nur anschliessen Herr Kaiser, und wie recht Sie da haben. Der Arzt ist in erster Linie in zweiter Linie und in dritter Linie nur für den Patienten da, und nichts anderes.Und es gilt das Arztgeheimnis. Es ist für mich auch nicht einleuchtend warum ein Arzt mit einem Unternehmen zusammen spannen soll? Dies läuft doch dem Arzt-Patienten- Verhältnis entgegen! Man kann nicht zwei Herren gleichzeitig dienen!!
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    2. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      Nicht nur der Eid des Hippokrates oder dessen moderne Variante Genfer Eid gaelte noch immer. Die Schweiz hat auch das WGO-Abkommen ratifiziert, welches einem Patienten nicht nur ganze Knochen, sondern auch optimales Wohlbefinden garantiert. Aber darum futiert sich die CH-Politik und Juxtiz, ganz besonders das Bundesgericht....
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