Zum Inhalt springen

Wirtschaft EU bleibt wichtigster Wachstumstreiber in der Schweiz

5500 neue Jobs und über drei Milliarden Franken in den nächsten zehn Jahren – In Sachen Industrie bleibt die EU der bestimmende Wachstumsmotor für die Schweiz. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor.

Legende: Video Industrie hält an Bilateralen fest abspielen. Laufzeit 3:23 Minuten.
Aus Tagesschau vom 25.06.2015.

Die EU wird auch in den nächsten zehn Jahren der entscheidende Wachstumstreiber der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie bleiben. Gemäss einer Studie werden durch den Handel mit der EU rund 5'500 neue Schweizer Arbeitsplätze entstehen.

Die Studie von Bakbasel geht davon aus, dass in der kommenden Dekade rund 43 Prozent des erwarteten ausländischen Nachfragewachstums der Schweizer Industrie in der EU entsteht. Dadurch könnte ein Wertschöpfungszuwachs von 3,3 Milliarden Franken entstehen.

Swissmem-Präsident plädiert für Bilaterale

Die Studie bestätigt laut Swissmem-Präsident Hans Hess die enorme Bedeutung der bilateralen Verträge für die MEM-Industrie und den gesamten Werkplatz Schweiz. Die Bilateralen sind seiner Meinung nach daher unverzichtbar.

Bakbasel

Das unabhängige Forschungsinstitut erstellt volkswirtschaftliche Analysen und Prognosen. Im Verwaltungsrat sitzt unter anderem Domenico Scala, Leiter des Fifa-Reformprogramms.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

22 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von E. Waeden, Kt. Zürich
    Die Bilateralen sind ein Reinfall, eine Illusion, dass es uns mit ihnen besser als mit den früheren Handelsabkommen geht. Sie zerstören viele Kleinunternehmen, weil die Individualität dieser nicht mehr gefragt ist & Gross-Konzerne inkl. Gross-Produzenten durch Massen die Preise drücken. Quantität vor Qualität kommt & die "Geiz ist geil-Mentalität" der Konsumenten/Innen dieses auch noch unterstützt. Bestes Beispiel ist Griechenland. Man Importiert, statt dass man selber produziert.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Christophe Bühler, 8135 Langnau a/A
    Die Studie mag hoffentlich stimmen, gute Aussichten! Nur ich backe nicht in Basel, nicht in der Fifa, nicht bei Swissmen und Vertrag bilateral ist mir piepegal. Gibt es auch eine andere richtige Studie mit anderer Quelle, die die Backstudie bestätigt?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von F. Muster, Zürich
    Ein paar möchtegerne-Wirtschaftsexperten haben irgendwie das Gefühl, dass es in der Schweiz weiter Wachstum geben muss, auch wenn die ganze Weltwirtschaft aktuell im Stocken ist. Und dieser Unsinn wird noch durch die Medien in einen Hype verwandelt, damit ja jeder Schweizer das Gefühl hat, ohne die Personenfreizügigkeit gehen wir unter. Diesen Wirtschaftsbossen und Experten geht es nur um eines, weiterhin billige Arbeitskräfte in die Schweiz holen zu können, obwohl wir genug Leute haben.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen