Flaute bei Peugeot Citroën: Ein Sechstel weniger Autos verkauft

Um satte 16,9 Prozent sanken die weltweiten Verkäufe des französischen Autoherstellers PSA Peugeot Citroën. Vor allem der Rückgang in Europa schlägt empfindlich zu Buche. Laut Prognosen soll der Einbruch auch 2013 weitergehen.

Blick in einen Peugeot in der Fertigungsstrasse. Ein Arbeiter montiert innen liegende Werkteile.

Bildlegende: Nicht an den Chinesen, sondern an den Südeuropäern liegt es, dass Peugeots aus dem Werk in Wuhan weniger gefragt sind. Reuters

Der französische Autobauer PSA Peugeot Citroën ist im vergangenen Jahr vom Einbruch der europäischen Märkte hart getroffen worden. Nur noch 2,97 Millionen Fahrzeuge rollten 2012 vom Band. Das entspricht einem Rückgang von 16,5 Prozent.

Kein Ende abzusehen

Der Grund für diese Entwicklung sei vor allem die Schuldenkrise in Südeuropa. Sie habe sich negativ auf die Nachfrage nach Autos ausgewirkt, teilte der Hersteller mit.

Die Verkäufe in China dagegen legten um 9,4 Prozent auf 442'000 Fahrzeuge zu. Der Konzern will bis 2015 die Hälfte seines Absatzes ausserhalb Europas erzielen.

Für das angelaufene Jahr prognostizierte Peugeot eine weitere Schrumpfung des europäischen Automarktes, und zwar um drei bis fünf Prozent. Ein Absatzziel nannte der Konzern nicht.