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Der Streik bei der Lufthansa beginnt
Aus Tagesschau vom 07.11.2019.
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Flugbegleiter-Streik beginnt 1300 Lufthansa-Flüge abgesagt

  • Bei der Lufthansa hat um Mitternacht ein 48-Stunden-Streik des Kabinenpersonals begonnen.
  • Insgesamt fallen nach Angaben der Lufthansa 1'300 Flüge aus, betroffen seien rund 180'000 Passagiere.

Allein für Donnerstag strich die Lufthansa rund 700 der weltweit 1100 geplanten Flüge. Damit bleiben viele Maschinen an den Drehkreuzen München und Frankfurt am Boden. Zusammen mit 600 geplanten Stornierungen am Freitag sind der Airline zufolge rund 180'000 Passagiere betroffen. Den Kunden wurden Umbuchungen auf andere Gesellschaften und andere Tage sowie im innerdeutschen Verkehr auf die Bahn angeboten.

Die Gewerkschaft UFO fordert für die rund 21'000 Lufthansa-Flugbegleiter höhere Spesen und Zulagen sowie reguläre Arbeitsverträge für befristete Anstellungen.

Ein Lufthansa-Absperrband vor einem Check-in-Schalter
Legende: Schalter geschlossen – Zehntausende Passagiere sollen vom zweitägigen Streik betroffen sein. imago images

Swiss erhöht Kapazität nach Deutschland

Die Lufthansa war mit dem Versuch, den Streik untersagen zu lassen, vor Gericht gescheitert. Dieser sei rechtmässig, befanden das Arbeitsgericht Frankfurt und das Landesarbeitsgericht Hessen. Die Forderung nach einer Gehaltserhöhung um 1,8 Prozent hatte Lufthansa mit einer freiwilligen Erhöhung um 2 Prozent bereits erfüllt.

Die Tochtergesellschaft Swiss wird am Donnerstag punktuell mit grösseren Flugzeugen zwischen der Schweiz und den deutschen Drehkreuzen fliegen, wie ein Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP sagte. «Ansonsten sind wir von den Streiks nicht betroffen», hiess es weiter. Beim Flughafen Zürich seien zudem keine offiziellen Annullationen von Flügen durch die Lufthansa eingegangen.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Timotheus Widmer  (Timotheus Widmer)
    Mit Lufthansa fliege ich schon lange nicht mehr. Weil man als Passagier nie sicher ist, ob man am Boden bleibt.
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  • Kommentar von antigone kunz  (antigonekunz)
    Vielleicht entwickel ja irgend ein smarter Startupper eine APPlication, wo das Kabinenpersonal sich als Selbstunternehmerinnen einloggen können, ganz auf eigenes Risiko und sich dann zu dem Flugi begeben, wo gerade Vakanz ist. Das wäre doch die für CEO'S&Co die ultimative Lösung, um noch härterer Konkurrenz und noch weniger Verantwortung für diese lästigen Menschen, die soziale Sicherheit und gute Bedingungen haben möchten, um gut und in Ruhe ihre Arbeit verrichten zu können, zu erreichen.
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  • Kommentar von P Gasser  (pasgas)
    Richtig so. Während die Chefetage völlig ungerechtfertige Saläre einstreicht, krüppelt das Kabinenpersonal für ein Hungerlohn. Bei den Arbeitsbedingungen bei der Lufthansa ist so ein Streik überfällig. Und was die Streikenden fordern ist weder überzoge noch unrealistisch. Es sollte für eine 5 Sterne Airline sowieso selbstverständlich sein, gute Arbeitsbedingungen zu bieten. Wobei gemäss Gerüchten Lufthansa ja den 5. Stern gekauft haben soll.
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