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Wirtschaft Meyer Burger schreibt tiefrote Zahlen

Der Solarkonzern Meyer Burger kämpft weiter mit der Branchenkrise. Im letzten Jahr schrieb man einen Verlust von mehr als 115 Millionen Franken. Der Umsatz brach dramatisch ein und halbierte sich.

Legende: Video Meyer Burger in der Krise abspielen. Laufzeit 01:11 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 25.03.2013.

Der Hersteller von Spezialsägen für Siliziumblöcke und Maschinen zur Solarpanel-Produktion meldete vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen einen Verlust von 33,2 Millionen Franken. Insgesamt belief sich das Minus auf 115,9 Millionen. Der Umsatz betrug 645,2 Millionen Franken.

Im Vorjahr hatte Meyer Burger noch mit einem Gewinn von 35,8 Millionen Franken abgeschlossen. Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung nun eine Kapitalerhöhung mit einem Mittelzufluss von 150 Millionen Franken.

Weniger Personal

Im laufenden Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz von 400 Millionen Franken, das meiste davon in der zweiten Jahreshälfte. Die Aufträge sollten dank einer sich abzeichnenden Markterholung deutlich höher ausfallen als 2012.

Mit bereits umgesetzten Sparmassnahmen will Meyer Burger die Kosten um 50 bis 60 Millionen Franken gegenüber dem vergangenen Jahr drücken. Ende 2012 betrug der Personalbestand 2186 Vollzeitstellen und damit 22 Prozent weniger als vor Jahresfrist. Die Zahl der Temporärstellen reduzierte Meyer Burger von 267 auf 79.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Alexander Moser, Interlaken
    Meiner Meinung nach sind das klassische Management-Fehler bei Meyer Burger. Einereits fokusiert man sich auf eine einizige Sparte (Solarenergie), die - wie sich nun zeigt - auch Rückschläge erleben kann. Und zudem bewegt man sich auf einem im In- und Ausland stark subventionierten Terrain - auch das ein grosses Risiko! Bleiben die Subventionen aus oder subventionieren andere Länder stärker - dann gute Nacht!
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