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Wirtschaft Mietzinsen bleiben auf Rekordtief

Die Mieter dürfen sich freuen: Der Referenzzinssatz bleibt weiterhin auf 2,0 Prozent. Er ist Referenzgrösse für die Mietzinsen in der ganzen Schweiz.

Die Überbauung Le Lignon in Vernier bei Genf.
Legende: Die Überbauung Le Lignon in Vernier bei Genf. Konzipiert für 10'000 Menschen, wohnen hier heute knapp 6000 Personen. Keystone

Der Referenzzinssatz bleibt unverändert tief. Das heisst für die Mieter in der Schweiz: Es gibt weder einen neuen Senkungs- noch einen Erhöhungsanspruch. Dies teilte das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) mit. Vor einem halben Jahr war der Referenzzinsatz um 0,25 Prozentpunkte auf das aktuelle Niveau gesenkt werden.

Das BWO stützt sich beim Referenzzinssatz auf den vierteljährlich erhobenen Durchschnittszinssatz der inländischen Hypotheken. Der nächste Referenzzinssatz wird am 2. Juni 2014 publiziert.

Seit der Einführung des schweizweit einheitlichen Referenzzinssatzes ist dieser stetig gesunken - von 3,5 Prozent im September 2008 auf die nun gültigen 2,0 Prozent fünfeinhalb Jahre später. Der Bund rechnet damit, dass der Wert in nächster Zeit stabil bleiben wird.

Mietzins überprüfen

Wo der Mietzins noch auf einem Referenzzinssatz von mehr als zwei Prozent basiert, sollte der Mieter oder Vermieter eine Überprüfung der Mietzinse vornehmen. Eine Reduktion des Referenzzinssatzes um ein Viertelprozent entspricht einer Mietzinsreduktion von 2,91 Prozent.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von P. Bürger, Schaffhausen
    Ihre Aussage stimmt leider nur bedingt. Die Bestandesmieten sind markant rückläufig! Wenn sie beim Vermieter diese Reduktionen nicht geltend machen, sind sie selber Schuld! Korrekt ist, dass sich Neubauwohnungsmieten / Erstvermietungsverhältnisse markant verteuert haben. Am Gesamtmarkt gesehen ist dies jedoch nur ein Bruchteil! Stammtischmeinungen sind eben nicht immer die korrekten!
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  • Kommentar von Christine R., Zürich
    Sie meinen wohl, dass der Referenzzinssatz auf einem Rekordtief bleibt, die Schweizer Mietzinse sind leider nach wie vor auf einem Rekordhoch verglichen mit dem restlichen Europa!
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