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Musikbranche im Wandel Musik Hug erhält neuen Besitzer

Die Musikpunkt AG übernimmt das traditionsreiche Zürcher Musikhaus. Die noch rund 150 Stellen bleiben erhalten.

Legende: Video Traditionsunternehmen Musik Hug wird verkauft abspielen. Laufzeit 1:16 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 20.10.2017.
  • Das kleinere Luzerner Familienunternehmen Musikpunkt AG übernimmt die Zürcher Gruppe Musik Hug per Mitte Oktober.
  • Musik Hug musste sich wegen der Veränderungen im Musikmarkt und des wachsenden Onlinegeschäfts neu ausrichten.
  • Vor einem Jahr hatte das Zürcher Traditionshaus angekündigt, drei von neun Filialen zu schliessen und 85 von 230 Stellen abzubauen.

Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden, teilen die beiden Unternehmen mit. Der Traditionsname Hug soll erhalten bleiben. Mit der Übernahme entsteht demnach ein Musikhaus mit fast 200 Mitarbeitern an elf Standorten.

Geleitet wird das Unternehmen von Adrian Lohri, Mitbesitzer und Geschäftsführer von Musikpunkt, sowie Erwin Steinmann. Er ist Chef von Musik Hug. Dem neuen Verwaltungsrat steht der bisherige Verwaltungsratspräsident von Musikpunkt vor.

Musik Hug wurde 1807 gegründet und verkauft Musikinstrumente, Noten sowie Tonträger in mehreren Filialen in der Deutsch- und Westschweiz. Das Unternehmen zählt rund 150 Beschäftigte.

Musikpunkt AG

Die Käuferin Musikpunkt AG (vormals Lohri AG) entstand aus dem Zusammenschluss dreier Musikhäuser. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben führende Anbieterin in der Schweiz von Blasinstrumenten und Perkussion. Es beschäftigt rund 30 Mitarbeiter. Standorte befinden sich in Luzern und Hochdorf.

1 Kommentar

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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Es ist schon ein Armutszeugnis, dass der grosse, einst blühende Musik Hug von einem kleinen Unternehmen übernommen werden muss. Aber ein Trost ist, dass das Haus von einem Schweizer Unternehmen übernommen wird und nicht in ausländische Hände gerät. Zudem hoffe ich, dass die Musikpunkt AG sich der hochstehenden Kultur von Musik Hug bewusst ist und ihr "Kind" auch dementsprechend behandelt.
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