Ölpreisschock kostet Tausenden BP-Angestellten den Job

Der britische Energie- und Ölkonzern BP baut unter dem Druck des Ölpreisverfalls mindestens 4000 Stellen ab. Die Arbeitsplätze werden noch in diesem Jahr in der Ölproduktion gestrichen.

BP-Logo an einer Tankstelle, im Hintergrund Himmel

Bildlegende: Mindesten 4000 Angestellte verlieren bei BP ihre Stelle. Reuters

Der Erdölpreis scheint nur noch eine Richtung zu kennen, nach unten. Heute Dienstag stürzte er erstmals seit zwölf Jahren unter 31 Dollar ab. Damit lässt sich Rohöl kaum mehr kostendeckend fördern. Die Ölkonzerne müssen deshalb ihre Kosten senken. Die Branche hat denn auch bereits Tausende von Stellen abgebaut und Investitionen gestrichen.

Nun gibt BP hierfür ein schlagendes Beispiel. Wie der Konzern bekannt gibt, wird die Zahl der Beschäftigten in der Upstream-Sparte (Ölproduktion) bis Jahresende um mindestens 4000 Personen verkleinert und unter die Marke von 20'000 gesenkt.

Bei der Ölförderung in der Nordsee sollen binnen zwei Jahren 600 Jobs wegfallen, die meisten davon schon 2016. «Wir wollen unsere Strukturen vereinfachen und die Kosten senken», sagte ein Sprecher. Zuletzt zählte der Konzern insgesamt rund 84'000 Mitarbeiter.