Orange schickt bis zu 140 Kader heim

Der Mobilfunkanbieter Orange reorganisiert sich in der Schweiz. Dabei werden bis zu 140 Jobs abgebaut – hauptsächlich im Kader und in der Administration.

Bürogebäude mit Orange-Logo.

Bildlegende: Umbau bei Orange Schweiz: Kader- und Administrationsstellen werden gestrichen, im Kundenbereich wird ausgebaut. Keystone

Der Mobilfunkanbieter Orange Schweiz streicht 2013 bis zu 140 Stellen. Die Axt setzt er vorab beim Kader und in der Administration an.

In einer ersten der Phase sollen in den kommenden Wochen etwa 70 Arbeitsplätze verschwinden. Im Lauf des Jahres stehen gemäss dem Konzern weitere Arbeitsplätze auf dem Prüfstand.

Ausbau im Kundenbereich

Von den Streichungen nicht betroffen sind die auf Kunden ausgerichteten Funktionen, wie Orange schreibt. Dort sollen mindestens 60 neue Stellen entstehen und 18 neue Orange Centers eröffnet werden.

Der Ausbau im Kundenbereich erfolgt als Ergänzung zu den Investitionen von 700 Millionen Franken in die Modernisierung des Mobilfunknetzes. Der neue Orange-Schweiz-Chef Johan Andsjö will laut dem Unternehmen die Struktur vereinfachen und stärker auf die Kunden ausrichten.

Zu Umbauten und Personalschnitten war es zuvor bereits bei den Konkurrenten Swisscom und Sunrise gekommen.