Panalpina zurück in der Gewinnzone

Nach einem Verlust im letzten Jahr hat der Logistikdienstleister im ersten Quartal 2013 wieder schwarze Zahlen geschrieben. Während sich Seefracht und Logistik gut entwickeln, bleiben die Aussichten im Luftfrachtverkehr getrübt.

Logo der Panalpina an einer Hauswand

Bildlegende: Panalpina zeigt sich bei der Entwicklung in Seefracht und Logistik zuversichtlich – Sorgen macht die Luftfracht. Reuters

Bei einem um 2,4 Prozent höheren Nettoumsatz von 1,6 Milliarden Franken resultierte unter dem Strich ein Gewinn von 14,3 Millionen.

Im Vorjahr wies Panalpina noch einen Verlust von 40,9 Millionen aus. Dieser resultierte aus Rückstellungen für Kartellstrafen der EU und der Schweiz in Höhe von 59 Millionen.

Wie die Gruppe mitteilt, stieg der Bruttogewinn – die aussagekräftigere Messgrösse für die Leistungsfähigkeit eines Logistikunternehmens – um 0,5 Prozent auf 365 Millionen Franken. Damit hat Panalpina die Markterwartungen übertroffen.

Die beförderten Volumen in der Seefracht erreichten einen neuen Höchststand für das erste Quartal eines Jahres; Panalpina transportierte 7% mehr TEU (20-Fuss-Container) als im Jahr zuvor.

Panalpinas Logistik Division wuchs um 13 Prozent. In der Luftfracht erfuhr Panalpina einen Volumenrückgang um 3 Prozent; das Marktumfeld sei weiterhin «schwierig».