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Preisverhandlungen mit Coop Nestlé und Detailhändler wollen Kriegsbeil begraben

  • Der monatelange Streit zwischen Nestlé und europäischen Detailhändlern könnte bald vorbei sein.
  • Unterhändler beider Seiten haben sich laut einem Bericht der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (FAZ) Ende vergangener Woche in den Verhandlungen um Rabatte und Konditionen auf einen Kompromiss verständigt.

Unterschrieben sei eine entsprechende Vereinbarung noch nicht. Doch werde mit Hochdruck über die Details eines neuen Einkaufsvertrages zwischen dem grössten Nahrungsmittelhersteller der Welt und dem europäischen Händlerverbund Agecore verhandelt, hiess es. Zu Agecore gehören nebst Coop auch Edeka aus Deutschland oder Intermarché aus Frankreich.

Unternehmen wollen nicht kommentieren

Die Detailhändler hatten sich verbündet, um Nestlé zu Zugeständnissen bei Preisen und Konditionen zu zwingen und so ihre Kosten im Einkauf zu senken. Zusammen wickeln die Mitglieder des Einkaufsklubs rund zwei Milliarden Euro Umsatz mit Nestlé ab.

Sprecher von Nestlé wollten den Stand der Verhandlungen gegenüber der «FAZ» nicht kommentieren. Auf Anfrage von AWP erklärte auch Coop, man wolle sich zu den laufenden Verhandlungen «derzeit nicht weiter äussern».

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Sascha Stalder (Sascha Stalder)
    Komisch das alle dem Hersteller den schwarzen Peter zuschieben. Hinterfragt mal die Margen von Agecore, den Grossisten und den Detailisten und welchen Mehrwert dafür generiert wird.
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    1. Antwort von D B (Dieter_59)
      Wer ständig auf niedrige kosten schielt, bekommt nie Qualität. Das gilt für jeden Einkäufer, aber auch für jeden Kunden. Und bei Lebensmitteln leidet auch noch das Tier, nur damit billiger Schund im Regal steht. Bei nichttierischen Lebensmitteln sind noch jede Menge Chemie dabei. Die Menschen verstehen und begreifen nicht, dass Mittel zum Leben ihren Preis haben müssen, wenn sie nicht NUR den Bauch füllen sollen.
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  • Kommentar von D B (Dieter_59)
    Hört sich zunächst gut an - günstigere Einkaufspreis lassen günstigere Verkaufspreis erwarten. Bei einem Umsatz von 2 Mrd wird sich Nestlé jedoch sicher nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Ergebnis ist dann wohl: geringere Qualität zum gleichen Preis. Ob das im Sinne der Verbraucher ist, bezweifle ich. Geiz ist geil hat nich nie zu einer Verbesserung geführt...
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    1. Antwort von W. Pip (W. Pip)
      Oder aber: Lohndrückerei, Produktionsauslagerungen ins günstigere Ausland. Das ist eben so bei geldgierigen Riesen-Aktiengesellschaften. Nein, die verzichen sicher nicht auf ihre Gewinne... Für mich bleibt da nur eins: Nestlé-Produkte im Regal stehen lassen, auch wenn sie jetzt wieder da sind.
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    2. Antwort von Esther Siefert (E.S. (parteilos))
      ...keinere Packungen zum gleichen Preis etc...
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    3. Antwort von Benedikt Rosenberg (Amadeus)
      Geringere Qualität!? Da frage ich mich schon, was an vielen Nestle Produkten gute Qualität sein soll. Sie nehmen ja heute schon die billigsten Rohstoffe zur Herstellung ihrer Nahrungsmittel. Palmfett anstatt z.B. hochwertigeres Rapsöl aus eventuell heimischer Produktion, etc. Das beste wäre, immer weniger Nestleprodukte und stattdessen mehr entsprechende regionale Produkte zu konsumieren
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