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Wirtschaft Rosige Aussichten für die Schweizer Wirtschaft

Die Schweizer Konjunktur setzt ihren Aufschwung fort. Das KOF-Konjunkturbarometer klettert deutlich nach oben.

Die Aussichten für die Schweizer Wirtschaft haben sich im Oktober merklich aufgehellt. Das Barometer der Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH stieg auf 1,72 Punkte von revidierten 1,54 Punkten im September. Einen höheren Stand hatte der Index letztmals im Juli 2011 erreicht.

Aufwärtstrend beschleunigt sich

Der Indikator beschleunigte damit seinen im April begonnenen Aufwärtstrend, wie die KOF schreibt. «Der aktuelle Aufschwung der Schweizer Konjunktur dürfte sich deshalb fortsetzen.» Dabei werde das Wirtschaftswachstum in den kommenden Monaten deutlich über den Vorjahreswerten liegen.

Der Blick auf die Details zeige, dass das «Baugewerbe» seine volatile Entwicklung fortsetze. Die gute Baukonjunktur dürfte wohl anhalten, hält die KOF weiter fest. Dagegen zeige der Indikator für das Kreditgewerbe «klar abwärts». Der Konsum und die Exporte in die EU signalisierten positive Entwicklungen.

Schweiz von Europa abhängig

KOF-Leiter Jan-Egbert Sturm führt die positiven Aussichten vor allem mit dem Wachstum in Europa zurück. «Wichtig ist, was im europäischen Umfeld geschieht», sagt er gegenüber SRF. Auch auf politischer Ebene sei in den umliegenden Ländern eine gewisse Beruhigung im Gange, was eine «gewisse Aufhellung» mit sich bringe.

«Wir sind optimistisch, dass auch die kommenden Quartale gute Wachstumsraten bringen werden», zeigt sich Sturm für die Schweiz optimistisch. Abhängig sei dies vor allem davon, dass sich Europa wirtschaftlich erhole, das gebe auch der Schweiz positive Impulse.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Marie-Luise Reck, Turbenthal
    Was soll der Quatsch von Aufschwung der Schweizer Konjuktur immer mehr nur noch Jobs für Junge bis 35 Jahre, immer mehr 20- 40 % Prozent Jobs wo niemand davon Leben kann und immer mehr Sub-Sub-Sub Unternehmen die ja ihre Leute mitbringen, das ist für mich kein Aufschwung das ist ein Niedergang der Schweiz. Dazu dazu führt das auch die Direkte Demokratie in grosser Gefahr ist nebst der kompletten Verschandelung wo wir bis anhin stolz sein konnten auf unsere grossartige Naturlandschaft .
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  • Kommentar von Lena Meier, Brugg
    Das Einzige was diese gier-getriebene Zerstörung stoppen könnte sind die beiden anstehenden Initiativen: 1. Stopp der Masseneinwanderung, 2. Ecopop - zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlage. Diese Initiative wurde von einem überparteilichen Komitee eingereicht, das sich um die Erhaltung der Natur in der Schweiz sorgt.
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    1. Antwort von Harald Girschweiler, 9500 Wil SG
      @Lena Meier: Es freut mich, dass wir genau der selben Meinung sind.
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  • Kommentar von Lena Meier, Brugg
    "Die gute Baukonjunktur dürfte wohl anhalten" - was für eine Hiobsbotschaft! Logisch boomt die Wirtschaft, das war in Deutschland nach dem 2. WK auch so als das ganze Land wieder aufgebaut wurde. Die Schweiz wird zur Zeit auch neu gebaut: ganze Strassenzeilen herziger Häuschen aus den 20er-Jahren werden platt gemacht und durch die trostlosesten Blöcke die man je gesehen hat ersetzt. Und für wen wird das gebaut? Für Heerscharen von Immigranten! Kasse machen Investmentgesellschaften.
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