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Arbeitslosenquote unverändert Schweizer Arbeitsmarkt zeigt sich robust

Nach Euro-Krise und Franken-Schock scheint der Schweizer Arbeitsmarkt gefestigt – mit leichtem Trend nach oben.

  • Die Arbeitslosenquote verharrt im August bei 3,0 Prozent.
  • Ende des Monats waren 135'578 Menschen ohne Arbeit – 1652 mehr als im Juli.
  • Generell wird auf dem Schweizer Stellenmarkt eine leichte Erholung verzeichnet.

Insgesamt sind 7280 Personen weniger arbeitslos gemeldet als im gleichen Monat des Vorjahres. Das teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mit.

Legende: Video Arbeitslosenzahl steigt leicht abspielen. Laufzeit 01:16 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 08.09.2017.

Entscheidend für den Anstieg der Arbeitslosenzahl waren die Schul- und Lehrabgänger, die sich arbeitslos meldeten. Die Zahl der jungen Menschen ohne Lehrstelle oder Job stieg auf 18'752 (3,4 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr sind das aber gut 9 Prozent weniger.

Bei den über 50-Jährigen setzt sich die Erholung am Arbeitsmarkt fort. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 2,6 Prozent.

Generell sei auf dem Stellenmarkt eine leichte Erholung festzustellen, so das Seco. Es gebe zunehmend mehr offene Stellen und die Arbeitslosigkeit bilde sich seit Monaten langsam, aber stetig zurück.

Optimismus nach dem Frankenschock

Boris Zürcher vom Staatssekretariat für Wirtschaft: «Der Frankenschock am Arbeitsmarkt ist allmählich überwunden. Die Unternehmen schauen wieder etwas optimistischer in die Zukunft. Das ist insofern erstaunlich, als die Beschäftigungsentwicklung seit 2015 medioker war. Das heisst: Aus dem Bestand an Stellensuchenden wird wieder vermehrt rekrutiert. Ganz entscheidend dafür ist, dass sich die Situation in der Industrie langsam entspannt. Die Erholung am Arbeitsmarkt kommt in der Regel zuerst bei den Jugendlichen an und erst nach einer gewissen Verzögerung auch bei den Älteren. Das ist, was wir auch jetzt beobachten können: Seit einigen Monaten entspannt sich auch die Situation bei der Generation Ü50.»

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Niklaus Bächler (sensus communis)
    Leidenschaftlich versuchen die Schwarzmaler unsere Wirtschaft, die Politik und schlussendlich unser Land kaputt zu reden.Dabei verkennt man,dass jeder, der will, in unserer Schweiz einen Job bekommen kann.Allzu oft jedoch fallen viele Arebeitslose in die Opferrolle & geben unseren Exekutivpolitikern die Schuld an ihrer Misere.Gerade diese Woche lasen wir hier von einem initiativen Mann,der sich zum Chauffeur umschulen liess.Ich wünschte mir in der CH mehr Optimisten.Pessimisten haben wir genug!
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    1. Antwort von Cherubina Müller (Fabrikarbeiterin)
      Nicht nur Sie Herr Bächler, sondern auch die Rechtsbürgerlichen (SVP/FDP) fabulieren solcherlei seit Jahren; alle Arbeitslosen in der Schweiz seien selber schuld und faul. Ein menschverachtendes Weltbild welches sozialdarwinistische Züge trägt und an irgendeiner Stelle im Leben durchaus auch auf die tollen Überflieger selber zurückfallen könnte; eine solche Schweiz ohne menschliche Wärme und Verständnis für gesellschaftlich benachteiligte Menschen wäre der Todesstoss für jeden Gemeinsinn.
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    2. Antwort von robert mathis (veritas)
      NBächler ich denke Sie sehen hier nur den Wald und nicht die einzelnen Bäume...Reden Sie mit den Menschen auf der Strasse gut Ausgebildete werden wegrationiert und wenn über 50 J haben kaum noch Chancen oder nur unbefriedigende Arbeit! Super fürs Selbswertgefühl !Möchten Sie solche Optionen ?
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    3. Antwort von Werner Christmann (chrischi1)
      Die Schwarzmaler sind dort zu suchen, die dem Schweizer weismachen wollen, dass unser ganzes System zusammenbrechen würde, wenn nicht jährlich 100.000 Neuzuzüger, vom Asylanten bis zum Bankdirektor ins Land kämen.
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    4. Antwort von Niklaus Bächler (sensus communis)
      Frau Müller,sie scheinen mich falsch zu interpretieren.1.Habe ich nicht alle, sonder viele gesagt und 2. stelle ich fest,dass viele Arbeitslose einfach nicht bereit sind,alternative Jobs anzunehmen und dabei etwas weniger zu verdienen. Doch mit einem Job kommt auch der Selbstwert wieder,denn dieser gibt ihnen kein Arbeitsamt,dafür müssen sie selber etwas tun.Nicht vorwerfen können sie mir soziale Kälte, da gibt es hier viele andere,denen sie dies unterstellen könnten.
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  • Kommentar von Werner Christmann (chrischi1)
    Alles im Butter, alles ausgesteuert. Das Gastgewerbe sucht noch immer nach hochqualifizierten Mitarbeitern, bei einer Arbeitquote von 5.7% usw.
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    1. Antwort von Niklaus Bächler (sensus communis)
      Immer dieselben, falschen Argumente...
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    2. Antwort von Niklaus Bächler (sensus communis)
      Wer Pessimismus und negative Energien als Lebensinhalt hat, wird nie die guten, ja schönen Seiten des Lebens erkennen und erfahren können. Seien sie dankbar, in diesem Land leben zu dürfen W.Christmann. Nirgends auf der Welt geht es uns besser als hier. Und sie sind auch damit noch immer nicht zufrieden.Schade!
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    3. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Also ehrlich N. B. ich kann diese Vorwürfe, dass wir dankbarer sein müssten nicht mehr hören. Meine, man hat für ein besseres Leben auch viel geleistet, also hat man es sich verdient. Schuldig fühlen müssen wir uns deswegen nicht. "Von nichts kommt nichts." Und in den 1960/70-igern, war es kein Problem, jederzeit auch in anderen Berufsgattungen einen Job zu finden. Heute ist das leider nicht mehr so. Weil man mit der PFZ günstigere Mitarbeiter in jeder Branche rekrutieren kann.
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    4. Antwort von Thomas Steiner (Thomas Steiner)
      Werner Christmann, ok: Die Schweiz ist scheisse. Sind Sie jetzt zufrieden?
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  • Kommentar von Pierre Bayerdörfer (pb59)
    "Bei 50+ setzt sich die Erholung auf dem Arbeitsmarkt fort...". Alles in Butter. Die bereits ausgesteuerten 100'000 der letzten 10 Jahre sollten sich bereits warmlaufen, um sich auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten!
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    1. Antwort von Verena Casagrande (Verena Casagrande)
      Wieviel Wahrheit steckt dahinter ? Wieviele über 50jährigen werden nicht mehr im Arbeitsmarkt nicht mehr erfasst ?
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