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Wirtschaft Schweizer Wirtschaft ist Fels in der Brandung

Gute Arbeitsmarktsituation, Zuwanderung und positive Entwicklung der Reallöhne: All das trägt dazu bei, dass die Schweizer Wirtschaft stabil bleibt.

Dank der Nachfrage im Inland bleibt die Schweizer Wirtschaft im internationalen Vergleich robust. Während sie im Ausland stagniert oder in Rezession hängen bleibt, erwarten Ökonomen ein Wachstum von 1,4 Prozent im laufenden Jahr. So heisst es in einem Bericht der Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich.

Die KOF behält ihre Prognose bei, die sie zuletzt im März veröffentlicht hatte. Bis Ende Jahr dürfte sich der Export über eine allmählich anziehende Weltwirtschaft freuen. Im kommenden Jahr werde das Bruttoinlandprodukt (BIP) um zwei Prozent wachsen. 

Die wichtigste Stütze der Schweizer Wirtschaft bleibe der private Konsum, hiess es. Dieser wird laut der KOF dieses Jahr um 2,3 Prozent zulegen und im nächsten Jahr 1,9 Prozent betragen. Dazu trägt auch Folgendes bei: eine «relativ positive» Entwicklung der Realeinkommen, eine stabile Beschäftigungslage und eine fortgesetzte Zuwanderung. Der Einkaufstourismus ins billigere Ausland werde nicht noch mehr anschwellen.

BIP-Prognosen für die Schweiz (Vergleich zum Vorjahr in Prozent)

Die Prognosen diverser Institute für das Wachstum des realen Bruttoinlandproduktes (BIP). (Vergleich zum Vorjahr in Prozent)
20142015Publiziert
KOF ETH+1,7+1,713.06.2014
KOF Consensus+1,7+1,915.10.2014
SNBknapp +1,518.09.2014
Seco+1,8+ 2,416.10.2014
Credit Suisse+1,4+1,609.09.2014
Economiesuisse+2,3+2,002.06.2014
BAK Basel+1,4+1,915.10.2014
UBS+1,3+1,624.09.2014
IWF+1,3+1,607.10.2014
ZKB+1,8+1,522.10.2014
Raiffeisen+1,502.09.2014

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Markus Guggisberg, Busswil
    ... und die Rechnung wird unseren Kindern in Form von stetig steigenden Sozialausgaben präsentiert werden (9'000'000'000 SFR Defizit pro Jahr)
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  • Kommentar von Kurt E. Müller, Zürich
    Etwas weniger schönfärberisch könnte man das Ganze auch einfach als importiertes Wachstum bezeichnen. Die ganzen dank Personenfreizügigkeit zugewanderten Menschen wohnen und konsumieren in der Schweiz, verlangen also nach immer mehr Gütern. Dafür braucht "die Wirtschaft" dann noch mehr Arbeitskräfte aus dem Ausland, usw. Leider kann dieses "Geschäftsmodell" nicht ewig funktionieren, da im Gegenzug einfach die Schweiz zubetoniert wird und nur ein paar Reiche noch reicher werden.
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    1. Antwort von Gottfried Keller, Zürich
      @Kurt E. Müller, Zürich: "Leider kann dieses "Geschäftsmodell" nicht ewig funktionieren" --->..aber die LINKEN zusammen mit den Reichen wollen dieses "Ausländer-Geschäftsmodell" (.und die haben die Volksmehrheit). Na ja, das Ergebnis der Crash-Spirale bezahlen dann die nächste und übernächste Generationen :-)
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