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Zahlen SNB SNB mit Verlust von über 6 Milliarden Franken im zweiten Quartal

Legende: Video Nationalbank schreibt rote Zahlen abspielen. Laufzeit 0:38 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 31.07.2017.
  • Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat im zweiten Quartal einen Verlust von 6,68 Milliarden Franken geschrieben.
  • Hauptgrund sind Einbussen auf den Dollarbeständen.
  • Wegen des hohen Gewinns im ersten Quartal resultiert zum Halbjahr dennoch ein Plus von 1,2 Milliarden Franken.

Die wechselkursbedingten Verluste beliefen sich von Januar bis Juni auf insgesamt 11,8 Milliarden Franken. Die Wechselkursgewinne auf dem Euro konnten die Verluste auf den anderen Anlagewährungen, insbesondere auf dem US-Dollar, nicht kompensieren. Dies teilte die Schweizerische Nationalbank mit.

Legende: Video «Man muss sich keine Sorgen machen» abspielen. Laufzeit 1:43 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 31.07.2017.

Dank Zins- und Dividendenerträgen weist die Nationalbank auf den Fremdwährungspositionen im ersten Semester dennoch einen kleinen Gewinn von 0,1 Milliarden Franken aus. Auf dem Goldbestand resultierte ein Gewinn von 0,3 Milliarden Franken. Der Gewinn auf den Frankenpositionen belief sich auf 0,9 Milliarden Franken.

Um den Franken nicht zu stark werden zu lassen, hat die Nationalbank ihre Euro- und Dollarbestände in den vergangenen Jahren stark erhöht und damit Anleihen und Aktien gekauft – die SNB hält einen Fünftel ihrer Anlagen in Aktien. Dies hat dazu geführt, dass die Ergebnisse, je nach Kursentwicklung der Fremdwährungen und Wertschriften, starken Schwankungen unterworfen sind.

14 Kommentare

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  • Kommentar von Wolfgang Bortsch (a2b3c4d5)
    Wenn eine Nationalpark Verluste verkraften kann , dann die SNB. Die "platzt" ja förmlich aus "allen Nähten " ( wie eigentlich alle Schweizer Banken ) .
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  • Kommentar von Fritz Schlittler (fritz.schlittler)
    Dank der beschriebenen Zockerei geht es uns gut, denn nur eine stabile Währung kommt uns allen zu gute. Da ist es wichtig, dass der Franken nicht zu schwach ist, damit wir importierte Waren noch zahlen können, jedoch darf er auch nicht zu stark sein, damit unsere Wirtschaft läuft. Da kommt uns alles zu gute und die NB mach das all die Jahre seriös und ruhig. Die einen hier sehen nur, dass sie nicht mehr fast gratis im Ausland einkaufen können, weiter sehen sie nicht.
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  • Kommentar von Maligan Jury (jury maligan)
    Diese Zockerei sollte man verbieten. Irgendwann geht es in die Hosen.
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