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Wirtschaft So gerieten Schweizer Stromkonzerne in die Krise

Seit der Liberalisierung des europäischen Strommarktes funktioniert das Geschäftsmodell vieler Stromkonzerne nicht mehr. Hinzu kommen Milliardeninvestitionen, die mit Fremdkapital finanziert wurden. So sind die Schulden rasch in die Höhe geschossen.

Legende: Video Grafik: So kamen die Stromkonzerne in die Bredouille abspielen. Laufzeit 2:41 Minuten.
Aus ECO vom 25.04.2016.

3 Kommentare

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  • Kommentar von N. Schmid (Schmid)
    Zwischen 1970 und 2012 ist Braunkohle, Steinkohle und Atomenergie in Deutschland mit über 600 Mrd € subventioniert worden. Erneuerbare Energien haben demgegenüber lediglich 67 Mrd € erhalten - letztes Jahr allerdings bereits 35% des Strombedarfs gedeckt. Selbst in China, welches den Neubau von AKW mit Abstand am stärksten subventioniert, hat die Wind- inzwischen die Atomstromproduktion überholt, weil neue AKW selbst wenn die Rückbau- und Endlagerkosten ignoriert werden, schlicht zu teuer sind.
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  • Kommentar von A Züger (zua)
    Liberalisierung soll Schuld an Krise sein: völlige Verdrehung der Tatsachen. Unvergleichliche De-Liberalisierung der DE (und EU) Stromproduktion durch gigantisches Subventionsvehikel EEG zur "Energiewende" ist Ursache. Im 2015 wurde in DE ~25Mia€ via EEG Subventionen in Solar-, Wind-, und Bio-Strom gepumpt, für weniger als 20% des Stroms, zufällig und vorbei an zeitlichem Bedarf, während über 80% genau Bedarf folgender Normalstrom, der dazu Netze stabilisierte, weniger als 20 Mia€ kostete.
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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Das (Dumping-)Modell in Deutschland mit der Förderung alternativer Energien zeigt nun die Nebenwirkungen. Müssten wirklich alle kostendeckend selber schauen, sähe es ganz anders aus auf dem Strommarkt. - Was hat den das mit einer fairen Liberalisierung zu tun? Mir scheint, da ist ein Verdrängungswettbewerb im Gange. Sobald die EU den angestrebten Zugriff auf unsere Wasser-KW-Ressourcen hat, dreht der Wind über Nacht in eine ganz andere Richtung. Da ist ein Wirtschaftskrieg im Gange.
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