Stadler Rail steigert Umsatz – aber weniger Bestellungen

Der Schienenfahrzeughersteller Stadler Rail konnte 2012 den Umsatz deutlich steigern. Der Bestellungseingang ging aber zurück.

Das Roll-out des neuen Doppelstöckers «KISS» am 20. März 2012 aus dem Inbetriebsetzungszentrumin Erlen (TG).

Bildlegende: Das Roll-out des neuen Doppelstöckers «KISS» am 20. März 2012 aus dem Inbetriebsetzungszentrum in Erlen (TG). Keystone

Der Schienenfahrzeug-Hersteller Stadler Rail hat im vergangenen Jahr beim Umsatz stark zulegen können. Er stieg von 1,4 Milliarden Franke im Vorjahr auf 2,4 Milliarden. Als Grund für den Anstieg nennt das Unternehmen die hohen Auftragseingänge in den Jahren 2008 bis 2010.

Im Jahr 2012 allerdings betrug der Eingang an neuen Bestellungen nur 720 Millionen Franken. Er lag damit weit unter den Werten der letzten Jahre, wie Stadler Rail mitteilte. Es seien leider viele internationale Ausschreibungen abgesagt oder verschoben worden.

Aktuell präsentiere sich die Lage allerdings wieder freundlicher, sei doch der Auftragseingang im laufenden Jahr auf 1,5 Milliarden Franken gestiegen.

Die Zahl der Mitarbeiter betrug Ende 2012 rund 5000. Das ist ein Anstieg zum Vorjahr um 500.