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Wirtschaft Steve Ballmer verlässt Microsoft

Microsoft-Urgestein Steve Ballmer zieht sich aus dem Software-Unternehmen zurück. Er verlässt den Verwaltungsrat von Microsoft, wie aus einem Brief an Konzernchef Satya Nadella hervorgeht. Nun will sich Ballmer anderen Aufgaben widmen.

Ballmer vor blauem Hintergrund.
Legende: Steve Ballmer widmet sich nun seinem Basketball-Team. Reuters

Steve Ballmer verlässt das Software-Unternehmen Microsoft. Der 58-Jährige war 1980 der erste Microsoft-Angestellte und danach rund 25 Jahre der starke zweite Mann hinter dem legendären Firmengründer Bill Gates, mit dem er den Konzern aufbaute.

Bis der Sohn von eingewanderten Schweizern vor sechs Monaten Platz für Satya Nadella machte, stand Ballmer knapp 13 Jahre selbst als CEO an der Spitze des Unternehmens, danach blieb er zunächst im Verwaltungsrat.

Unter Ballmers Führung wuchsen die Einnahmen von Microsoft von 25 Milliarden Dollar auf 75 Milliarden Dollar pro Jahr.

Besitzer eines Basketball-Teams

Er wolle sich künftig neuen Aufgaben widmen, schreibt Ballmer in einem auf der Website von Microsoft publizierten Brief an Nadella. Er hatte jüngst für zwei Milliarden Dollar das Basketball-Team «Los Angeles Clippers» übernommen, das in der US-Profiliga NBA spielt.

Als Grossaktionär bleibt Ballmer Microsoft erhalten. Er hält mit mehr als 333 Millionen Anteilsscheinen etwa vier Prozent am Unternehmen. Die Aktien sind rund 15 Milliarden Dollar wert. Damit ist er noch vor Gates der grösste Einzelaktionär.

Investoren erfreut über Ballmers Abgang

Nach Bekanntwerden von Ballmers Rücktritt stieg der Microsoft-Aktienkurs an, die Analysten nehmen seinen Abgang also positiv auf. Dies könnte damit zusammenhängen, dass das traditionelle Software-Geschäft von Microsoft angesichts des Booms von mobilen Smartphones und Tablets zusehends in den Hintergrund gerät und Ballmer diese Entwicklung etwas verschlafen hat.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von M.Müller, Zürich
    Ich wünsche Ballmer alles Gute und freue mich mit Ihm, dass er jetzt auch endlich funktionierende Software von MAC nutzen kann. Ich habe mich vor 2 Jahren zum Glück dazu entschlossen, nachdem ich mich 20 jahrelang über die Software vom reichsten Menschen der Welt geärgert hatte. Da wird einer der reichste Mensch der Welt, mit etwas das nie richtig funktionierte. Der weltweite Konsumentenschutz hat ein Flick ab.
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  • Kommentar von Walter Schwarb, Ueken
    Der Mann ist bestimmt kein Verlust. Unter seiner Regie als CEO ging mit Microsoft gar nichts; er war laut, das ist alles. Aber als Mac-User kann es mir ja eigentlich auch egal sein :-)
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  • Kommentar von M.Tisserand, Schweiz
    Eigentlich kann es nun nur besser werden - und zu verbessern gibt es viel bei Microsoft!
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