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Swiss Economic Forum 2014 Zarin des Agrar-Handels kokettiert mit Börsengang

Margarita Louis-Dreyfus spricht am SEF über die wiederholten Gerüchte eines Börsengangs ihrer Louis-Dreyfus Holding – mit einem Umsatz von 60 Milliarden Dollar ist der Konzern einer der grössten Händler von Agrarrohstoffen weltweit.

Legende: Video Margarita Louis-Dreyfus im Gespräch mit Reto Lipp abspielen. Laufzeit 5:44 Minuten.
Aus News-Clip vom 05.06.2014.

Margarita Louis-Dreyfus ist VR-Präsidentin der französischen Louis-Dreyfus Holding. Mit einem Umsatz von jährlich 60 Milliarden Dollar ist der Konzern weltweit einer der grössten Händler für Agrarrohstoffe. In der Schweiz wickelt das Unternehmen von Genf und Luzern aus Rohstoffgeschäfte ab.

Wiederholt wurde Margarita Louis-Dreyfus der bevorstehende Börsengang ihres Rohstoffkonzerns nachgesagt. Ihr Unternehmen wolle «börsenfähig» sein, aber das heisse nicht, dass sie morgen etwas machen würden. «Es kann vielleicht in 10 Jahren oder in 25 sein», sagt sie, aber «wenn es einmal für die Langzeit-Prosperity nötig sein wird, dann ist es ok.»

Schwieriges letztes Geschäftsjahr

Im letzten Geschäftsjahr jedoch brach der Konzerngewinn um einen Drittel ein – auf 640 Millionen Dollar. Teilweise sei dies den «herausfordernden Rahmenbedingungen» geschuldet, wie sie sagt. 2013 war ein fruchtbares Jahr mit wenigen Ernteausfällen. Dies bescherte dem Agrarkonzern deutliche Preiseinbrüche.

Legende: Video SEF-Chef zur Verschiebung vom Sarkozy-Besuch abspielen. Laufzeit 0:36 Minuten.
Aus News-Clip vom 05.06.2014.

Rohstoff- und Fussballmagnatin

Ein geschätztes Vermögen von 8.1 Milliarden Dollar – damit liegt die gebürtige Russin mit Schweizer Pass laut Forbes auf Platz 3 der reichsten Schweizer. Sie erbte das Milliardenunternehmen von ihrem verstorbenen Mann Robert Louis-Dreyfus, ebenso den Fussballclub Olympique Marseille. 2010 gewann Marseille die französische Meisterschaft, heute darbt der Club. «Ich würde nicht sagen, dass OM in einer Krise steckt, aber Frankreich vielleicht – und wir gehören zu Frankreich», meint die Clubbesitzerin.

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