Syngenta mit weniger Gewinn

Der Agrochemiekonzern Syngenta hat im Geschäftsjahr 2013 mit mehr Umsatz weniger verdient. Grund dafür sind Restrukturierungen und Wertberichtigungen.

Der Umsatz von Syngenta stieg um drei Prozent auf 14,7 Milliarden Dollar. Der Reingewinn nahm um 11 Prozent auf 1,6 Milliarden ab. Das teilte Syngenta mit.

Obwohl man in mehreren Gebieten deutlich zugelegt habe, sei das Finanzergebnis 2013 hinter den Erwartungen zurückgeblieben, wird Syngenta-CEO Mike Mack zitiert.

Höhere Dividende für Aktionäre

Der Gewinnrückgang ist einerseits auf einen Abschreiber von 170 Millionen Dollar auf die eigenen Saatgut-Vorräte zurückzuführen, den Syngenta letzten Herbst vornehmen musste. Andererseits hatte Syngenta im Vorjahr einmalige Lizenzeinnahmen in Höhe von 256 Millionen Dollar verbucht, die jetzt nicht mehr anfielen.

Trotz Gewinnrückgang sollen die Aktionäre in den Genuss einer höheren Dividende kommen: Der Generalversammlung wird eine Ausschüttung von 10 Franken je Aktie vorgeschlagen, nach 9,50 Franken im Jahr zuvor.


Syngenta: Gentech-Saatgut bringt Wachstum

4:54 min, aus Echo der Zeit vom 05.02.2014

Neues Massnahmenpaket

Syngenta bringt ein neues Massnahmenpaket auf den Weg, das die betriebliche Effizienz weiter fördern soll. Die Massnahmen konzentrierten sich auf die drei Kernbereiche «Kundennahe Aktivitäten», Kosteneinsparungen in der Produktion und Effizienzsteigerung.

Bis 2018 seien auf das Jahr umgerechnet Effizienzgewinne in Höhe von etwa einer Milliarden Dollar geplant. Die Gesamtkosten für diese Massnahmen würden auf etwa 900 Millionen geschätzt.