UBS im Visier der Börsenaufsicht

Die UBS soll nicht rechtzeitig über wichtige Ereignisse im Konzern informiert haben. Das wirft der Grossbank die Börsenaufsicht vor. Die UBS bestreitet den Vorwurf.

Die SIX Swiss Exchange prüft, ob die Grossbank UBS den Markt nicht rechtzeitig informiert hat.

Nach Abschluss der Vorabklärungen habe man eine Untersuchung wegen möglicher Verletzungen der Vorschriften zur Ad-Hoc-Publizität eröffnet, teilte die Börsenaufsicht mit.

Zwei Arbeiter vor einer geschlossenen UBS-Filiale.

Bildlegende: Hat die UBS die Vorschriften zur Ad-Hoc-Publizität verletzt? Keystone

UBS wehrt sich

Im Fokus stehen dabei zwei Mitteilungen, welche die UBS vergangenes Jahr publiziert hatte: eine im Oktober über den geplanten Konzernumbau und eine weitere im Dezember über den Vergleich zu den Libor-Manipulationen der Bank. Genauere Angaben zur Untersuchung machte die SIX Swiss Exchange nicht.

Die UBS ihrerseits streitet eine Verletzung der Richtlinien der Aufsicht ab. «Es gibt keinen Anlass für diese Untersuchung», betonte die Bank in einer Stellungnahme. Sie nehme ihre Offenlegungspflichten sehr ernst und erfülle alle rechtlichen Anforderungen.