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Wirtschaft UBS-Investmentbanker bekommen bis zu 25 Prozent mehr Lohn

Die UBS will offenbar die Löhne im Investment Banking markant erhöhen. In Zürich könnten die Löhne um ein Viertel steigen.

Banker in Zürich mit Schirm.
Legende: Die Investmentbanker stehen finanziell nicht im Regen. Keystone

Die Investmentbanker der UBS dürfen sich über Lohnerhöhungen freuen. Diese seien vorgesehen, um mit der Konkurrenz gleichzuziehen und die Mitarbeiter zu halten, heisst es in einer Meldung der Nachrichtenagentur «Bloomberg». Bestätigt hätten die Lohnerhöhungen drei mit den Plänen vertraute Personen bei der UBS.

«Kein Kommentar»

Die Bank habe diese Woche begonnen, die Mitarbeiter zu informieren. Die durchschnittliche Lohnerhöhung im Advisory and Trading-Geschäft liegt gemäss der Informanten bei 9 Prozent. Einzelne Mitarbeiter in Zürich dürfen auf bis zu 25 Prozent mehr Lohn hoffen.

Insgesamt wolle die UBS die Gesamtkompensation bei einem stabilen Marktumfeld unverändert lassen, heisst es weiter. Die UBS wollte den Artikel nicht kommentieren.

Die Grossbank hatte letztes Jahr angekündigt, ihren Bereich Investment Banking deutlich zurückzufahren und bis zu 10'000 Stellen abzubauen. Aktuell sind in dem Geschäftsbereich noch 12'000 Personen beschäftigt.

Banken bezahlen landesweit die höchsten Löhne aller Branchen. Innerhalb der Banken sind die Investmentbanker besonders gut bezahlt.

11 Kommentare

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  • Kommentar von Pierre Schoellkopf, Treyvaux
    Komisch wie die Finanzwelt entgegen aller Rationalität funktionieren kann. Im Gegensatz zu anderen Gebieten wo zum Beispiel physikalische Gesetzmässigkeiten unumgänglich sind (Newton'sche Schwerkraft, Perpetum Mobile, etc.) findet die Finanzwelt-Schlaumeierei immer wieder Mechanismen und Abzockereien, die beispielsweise Verluste in Gewinne umpolen lassen, Verantwortung und Bussen auf andere (zum Teil auch Steuerzahler) abwälzen lassen, etc.
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    1. Antwort von Pierre Schoellkopf, Treayvaux
      ...wem haben wir die Rahmenbedingungen zu verdanken, dass besagtes immer wieder funktioniert? Dreimal darf man raten ...(ca. 3 Parteien gehören eindeutig zu den Mitverantwortlichen !!!)
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  • Kommentar von JP.Simon/Nietzscheaner, Bern
    Die Verlockung des schnellen Geldes, das Geld inzestuös zu Geld generiert, das Falschmünzertum blüht und floriert, man kann nicht mit gleicher Münze heimzahlen, weil sie, eimal im Umlauf gewesen, nicht mit Schmutzfinken, aber durch solche mit Schmutzzinsen elend gekleistert ist, eben, sie ist halt lukratif, wenn auch filziger Mief, alles in allem ist das Geschäft zäh wie Leder, hart wie Kruppstahl, flink wie ein Wiesel, inzestuös - zinsestuös, lassen wir uns doch das Geschäft nicht vermiesen
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  • Kommentar von Thomas Wanner, Aarau
    Die UBS setzt hier die Mindestlohninitiative schon um. Das ist sehr begrüssenswert und sotzial
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