UBS rechnet mit gemächlichem Wachstum

Die Wirtschaft wächst langsamer, es wird teurer und der Euro stabilisiert sich: Zu diesem Ausblick für 2013 kommen die Ökonomen der UBS in ihrem jüngsten Bericht. Doch nicht alle Experten sind so pessimistisch.

Die Ökonomen der UBS rechnen damit, dass das Schweizer Bruttoinlandprodukt im laufenden Jahr um 1 Prozent wächst. Die durchschnittliche Jahresteuerung dürfte gemäss der Prognose bei 0,2 Prozent liegen.

UBS-Logo mit einem Pfeil nach oben.

Bildlegende: Bei der UBS zeigen die Zeichen nach oben. Keystone

Nachdem die Preise im vergangenen Jahr um 0,7 Prozent gesunken waren, rechnet die UBS für 2013 somit wieder mit einer geringfügigen Preissteigerung. Ab 2014 bestehe jedoch wieder ein hohes Teuerungspotenzial, teilte die Grossbank mit.

Pessimistischer Blick in die Zukunft

Im Devisenmarkt erwarten die UBS-Ökonomen, dass sich der Euro zwischen 1,25 Franken und 1,30 Franken stabilisieren wird. Mitte Januar war der Euro zum ersten Mal seit Mai 2011 wieder über die Marke von 1,25 Fr. gestiegen. Den Immobilienmarkt hält die UBS in einzelnen Regionen bereits für überbewertet. Sie rechnet damit, dass der Preiszyklus 2014 enden wird.

Damit blicken die UBS-Ökonomen vergleichsweise pessimistisch in die Zukunft. Die Wirtschaftsexperten des Bundes hatten in ihrem Ausblick vom Dezember ein BIP-Wachstum von 1,3 Prozent für das Jahr 2013 prognostiziert. Dies deckt sich mit jener Prognose der ETH-Konjunkturforschungsstelle KOF. Die Credit Suisse erwartet gar ein Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent.