US-Bank beseitigt Altlast aus Finanzkrise

Die US-Grossbank Citigroup hat einen Rechtsstreit um faule Immobilienkredite beendet: Sie zahlt einer Investorengruppe über eine Milliarde Dollar – und muss für das laufende Quartal einen Verlust hinnehmen.

Das Logo der US-Grossbank Citigroup.

Bildlegende: Die Citigroup hat einen teuren Vergleich abgeschlossen. Keystone

Citigroup zahlt 1,12 Milliarden Dollar an 18 institutionelle Investoren. Damit legt die US-Bank einen Rechtsstreit um faule Immobilienkredite bei. Eine «bedeutende Altlast aus der Finanzkrise» werde damit geregelt, hiess es in einer Erklärung der US-Grossbank. Für das Unternehmen entstehe daraus im laufenden Quartal ein Verlust von rund 100 Millionen Dollar.

Die 18 Investoren wurden von derselben Anwaltskanzlei vertreten, die Anfang des Jahres bereits einen Milliardenvergleich mit der Bank of America (BofA) erzielt hatte. Es ging dabei ebenfalls um den Verkauf fauler Kreditpakete.

Im Januar 2014 akzeptierte die BofA die Zahlung von 8,5 Milliarden Dollar an eine Investorengruppe. Im März zahlte sie dann weitere 9,5 Milliarden Dollar an die US-Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac.