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Veränderungen bei Raiffeisen Nach Vincenz-Affäre treten neun der elf Verwaltungsräte ab

  • Raiffeisen hat die Rücktrittstermine für neun der elf Verwaltungsräte bis 2020 festgelegt, wie die Bank in einer Mitteilung schreibt.
  • Die nächsten Rücktritte finden auf die ordentliche Delegiertenversammlung vom 16. Juni 2018 hin statt.
Reiffeisen.
Legende: Der Verwaltungsrat von Raiffeisen Schweiz treibt den Erneuerungsprozess voran. Keystone

Edgar Wohlhauser und Werner Zolinger können aufgrund der Amtszeitbeschränkung bei der nächsten Delegiertenversammlung im Juni nicht mehr wiedergewählt werden.

Zusätzlich hat Franco Taisch entschieden, sich nicht mehr zur Wiederwahl zu stellen. Fünf weitere Verwaltungsräte haben sich auf Rücktrittstermine innerhalb der nächsten beiden Jahren verständigt.

Rücktritte bis 2020

Juni 2018
Franco Taisch, Edgar Wohlhauser, Werner Zollinger und Laurence de la Serna
November 2018
Daniel Lüscher und Urs Schneider
Juni 2019
Rita Fuhrer und Philippe Moeschinger
Juni 2020
Angelo Jelmini

«Ich bin sehr froh, dass der Verwaltungsrat damit glaubwürdig Verantwortung für den Erneuerungsprozess übernimmt», sagt Pascal Gantenbein, der das oberste Leitungsgremium von Raiffeisen Schweiz interimistisch führt. «Ich bin überzeugt, dass wir so den bisherigen Erfolg unserer Bankengruppe weiterführen.»

13 Kommentare

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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Alles nur Ablenkungsmanöver -mich interessiert einzig wer wie viel  kriminell Gelder kassiert hat . Aufdecken und nicht Ablenken ist das erste Gebot der Stunde. Das kann doch nicht Monate und Jahre dauern - wie bei so vielen anderen Fällen von Prominenten ( man darf ja keinen Namen nennen - ich weiss nur einen Fall, ist nun schon 5 Jahre her, bis heute kein Urteil - der Mann hat an einen grossen Futtertrog gearbeitet ) - dann hört man April , April, verjährt !
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  • Kommentar von Willi Fetzer (wi)
    Raiffeisenbank war mal für mich spezielle Bank, keine Abzockerbank, mit Managerexzessen von Löhnen und Boni! Jedoch jetzt, mit den dauernden Schlagzeilen, erhöhen sie sich die Vergütungen um 44%! Angebliche Mehrbelastung.Klar geht's um Aufarbeitung des Skandals. Hätten sie vorher ihre Arbeit und Aufgaben gemacht und hin- und nicht weggeschaut, wäre es nicht so gekommen! Es entstehen Kosten für Abklärung von 15 -20 Mio. Wer bezahlt? Der Kunde? Immer weniger Zinsen, dafür höhere Gebühren !
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  • Kommentar von W. Pip (W. Pip)
    Mich würden die goldenen Fallschirme interessieren. Bitte recherchieren, was die feinen Herren an Geld "mitgehen" lassen...
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