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Wirtschaft Wegen Frankenstärke: Manor streicht 150 Arbeitsplätze

Der Detailhändler muss den Gürtel enger schnallen: Manor baut am Hauptsitz in Basel bis zu 150 Stellen ab. Dies als Folge der Frankenstärke.

Manor-Schild an einem Haus
Legende: Manor streicht am Hauptsitz Stellen, will aber künftig mehr in die Warenhäuser investieren. Keystone

Manor spart Arbeitsplätze ein – bis zu 150 Stellen sind betroffen. Der Detailhändler bestätigte eine entsprechende Meldung von Tele Basel. Der Abbau trifft den Hauptsitz in Basel, nicht aber die Warenhäuser, wie Manor betont.

In Warenhäuser investieren

Im Gegenteil: Um sich im gegenwärtigen Marktumfeld zu behaupten, wolle der Konzern weiter in die Warenhäuser investieren und den Kundenservice stärken. Nähere Angaben dazu machte Manor aber keine.

Der Stellenabbau und die Investitionen in die Warenhäuser sind laut dem Unternehmen eine Reaktion auf den starken Franken und den damit verbundenen Einkaufstourismus.

Neben dem Stellenabbau will Manor auch mit den Lieferanten über die Lieferpreise verhandeln.

13 Kommentare

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  • Kommentar von Nico Basler, Basel
    "Kluger" Schachzug des Managements. So baut man Fixkosten im Verwaltungswasserkopf ab und hat mit der "Frankenstärke" gleich noch den Sündenbock. Nach der Flurbereinigung stellt man dann günstigere Grenzgänger als Manöveriermasse ein. Und unser leicht überforderter Herr Johann Schneider grinst dazu hilflos in die Linse.
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  • Kommentar von Lena Sue Luna, Zürich
    ...baut 150 Stellen ab, aber ist neu Hauptsponor vom Live At Sunset? Das ist aber recht widersprüchlich...
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  • Kommentar von Walter Mathys, Etziken
    Da sollen sich alle, die Pilgermässig ins nahe Ausland reisen um billig Einzukaufen, an der Nase nehmen. Man kann nicht ein relativ hohes Einkommen erwarten und gleichzeitig die eigene Milchkuh zur Schlachtbank führen. Es ist zu hoffen dass es diesmal diejenigen trifft, die Einkaufstourismus praktizieren.
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