Weniger Zement abgesetzt, aber mehr Gewinn für Holcim

Der Schweizer Zementhersteller Holcim hat trotz weniger Umsatz 2013 beim Gewinn zugelegt und verdiente 1,59 Milliarden Franken. Der Umsatz ging um 6,8 Prozent auf 19,7 Milliarden Franken zurück.

Güterwagen mit Zement vor dem Holcim-Werk in Siggenthal-Wuerenlingen.

Bildlegende: Gewinnsprung für Schweizer Zementhersteller Holcim. Keystone

Der Zementhersteller Holcim hat im vergangenen Jahr knapp 60 Prozent mehr verdient als im Vorjahr und weist einen Konzerngewinn von 1,59 Milliarden Franken aus. Der Umsatz ging aber um 6,8 Prozent auf 19,7 Milliarden Franken zurück, wie das Unternehmen bekannt gab.

Starke Nachfrage in Russland

Das Vorjahresergebnis wurde durch Restrukturierungskosten belastet. Das Gesamtjahr sei von schwierigen Marktbedingungen geprägt gewesen, hiess es. Der Zementabsatz sank auf 138,9 Millionen Tonnen im Vergleich zu 142,3 Millionen Tonnen im Vorjahr (-2,4 Prozent).

Insbesondere die Konzernregion Asien/Ozeanien gab nach, während in Europa der Zementabsatz wegen der anhaltend hohen Nachfrage in Russland und Aserbaidschan höher war. Für 2014 rechnet der Konzern neben einer höheren Zementnachfrage mit einem Wachstum beim Betriebsgewinn.

Rücktritt von Rolf Soiron

An der Generalversammlung am 29. April wird Wolfgang Reitzle für das Amt des Präsidiums des Verwaltungsrates vorgeschlagen. Er sollte damit die Nachfolge von Rolf Soiron antreten. Soiron war während 11 Jahren Präsident und während 20 Jahren Mitglied des Verwaltungsrates, teilte Holcim mit.