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US-Notenbank Fed Yellen spricht sich für Zinsanhebung im März aus

Eine Erhöhung des Leitzinses sei unter gewissen Bedingungen «wahrscheinlich angemessen», so Janet Yellen.

Yellen mit Ordner
Legende: Die Rede von US-Notenbankchefin Janet Yellen war mit Spannung erwarten worden. Reuters
  • US-Notenbankchefin Janet Yellen erwägt eine Anhebung des Leitzinses im März.
  • Dies solle geschehen, wenn sich Inflation und Beschäftigung bis dahin wie erwartet entwickeln würden, so Yellen.

Nur wenige Wochen nach dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump steuert die Notenbank Fed auf eine Zinserhöhung zu. US-Notenbankchefin Janet Yellen hat betont, dass eine Anhebung Mitte März sei unter gewissen Bedingungen «wahrscheinlich angemessen».

Sie nannte als Voraussetzung, dass sich der Arbeitsmarkt und die Inflation weiter in die von der Fed gewünschte Richtung bewegten. Zugleich machte sie deutlich, dass die Fed 2017 die Zinszügel voraussichtlich stärken anziehen werde als in den beiden Vorjahren, als sie jeweils nur einen Schritt nach oben wagte.

Nach mehreren Chefs regionaler Fed-Ableger hatte zuvor auch die als besonders vorsichtig geltende Direktorin Lael Brainard eine Straffung im März angedeutet. Die Märkte stellen sich nunmehr fest darauf ein, dass die Fed Mitte des Monats handelt. Die Fed hat den Leitzins im Dezember auf das aktuelle Niveau von 0,5 bis 0,75 Prozent erhöht und sich drei Schritte nach oben für 2017 vorgenommen.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Der Trump gibt nun den Tarif an - und schreibe mir nun keiner das sei der heilige Geist der ihr das einflüstert . Die Wirtschaft in den USA wird gewaltig wachsen -alle Gelddruckmaschinen sind im 24h Betrieb -ich denke die CH -NB bekommt auch noch dafür Aufträge die gehorteten Dollars an die USA zum Spezialpreis zurückzutauschen .
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  • Kommentar von Beat Reuteler (br)
    Es wäre wohl an der Zeit die immense Mengenausweitung beim Geld etwas zu bremsen. Bliebe zu hoffen die EZB zieht irgenwann nach.
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    1. Antwort von M. Kaiser (Klarsicht)
      Das Gegenteil wird der Fall sein -bei Hochkonjunktur wird Geld benötigt und selbst wenn es nur Papier als Gegenwert ist . Der Zins wird bei Aufträgen einfach mit verrechnet egal wie hoch er ist -aber dafür wird viel Geld benötigt - Schulden beleben die Wirtschaft ! Wenn der Staat auf dem Geld sitzt also spart, bewirkt er das Gegenteil -die Leute müssen so viel Geld verdienen, dass sie vor lauter Gier nur noch ans Arbeiten denken , dann erst läuft der Laden - das wissen die guten Führer :-)
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